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Storyline - Alles Wissenswerte zu Grondeth
Alle wichtigen Informationen zur Storyline
Name
Mialra Leavatt
Alter
25
Geschlecht
weiblich
Wesen
Anorii
Wohnort
Grondeth
Beruf
Auf Jobsuche
Beziehungsstatus
Single
Registriert seit: Oct 2020
Beiträge: 134
Themen: 44

Beiträge aller Accounts: 170
02.11.2020, 17:08
#1

Grondeth



Grondeth, die Heimat und Zuflucht für Wesen aller Art. Ein Ort, an dem sie sein können wer und was sie sind, ihre Natur nicht verbergen müssen vor den Augen der Menschen. Hier regiert das Übernatürliche, das Andersartige. Menschen sind hier nichts wert und obwohl die Völker nicht immer einer Meinung sind und ihre eigenen Pläne und Ziele verfolgen, so sind sie sich in einer Sache absolut einig: Ihr Geheimnis muss um jeden Preis bewahrt werden.

Geschichte


Schon lange vor den ersten Menschen gab es andere humanoide Völker auf der Erde, die Drakaria und die Anorii. Obwohl es zwischen einzelnen Stämmen beider Völker immer mal wieder Handelsabkommen gab, so kamen sie doch nicht wirklich gut miteinander aus, waren sie doch in ihrem Grundwesen sehr verschieden. Während die Drakaria eher ein wildes Volk sind, die den Kampf lieben und auf Traditionen, Bräuche und Ehre Wert legen, sind die Anorii deutlich zivilisierter veranlagt. Sie gelten als äußerst intelligent und lieben Anmut, Eleganz und Perfektion. Sie bekämpften sich nicht wirklich, auch wenn es immer mal wieder Streitigkeiten um Gebiete gab, so lebten sie einfach nebeneinander her und gingen sich größtmöglich aus dem Weg.

Dann kam die große Eiszeit und stellte das Leben aller Bewohner der Erde auf eine harte Probe. Ressourcen und bewohnbares Land wurden immer knapper und um das Überleben des eigenen Volkes zu sichern, bekämpften sich Anorii und Drakaria um die verbliebenen Ressourcen und fruchtbares Land. Viele Jahre wütete der Krieg zwischen den beiden Völkern doch schließlich, als kaum noch etwas übrig war, merkten sie, dass diese Kämpfe sie eher dem Untergang entgegen brachten, als ihnen zu helfen und so entschlossen sie gemeinsam ihr Überleben zu sichern. Eine Bedingung für den neu gewonnen Frieden war es, sich ein neutrales Gebiet zu suchen, wo sie gemeinsam neu anfangen konnten und so zog sie es gen Süden. Die Insel, die sie sich aussuchten bot beste Voraussetzungen, war der Boden doch fruchtbar, das Land nicht zu hügelig und das Meer reich an Fischen, auch gab es genug Gestein und Holz in der Nähe um Gebäude zu bauen.
Die Anorii fertigten mit ihrer Magie eine Kuppel um sie vor der Kälte zu schützen, während die Drakaria anfingen das Land zu bewirten und für Nahrung zu sorgen, anstatt sich zu bekämpfen arbeiten beide Völker nun Hand in Hand.
Um den Friedensvertrag zu festigen vermählten sich Halkar Krajach, der Anführer der Drakaria, und Inairii Végarii, die Königin der Anorii, miteinander und regierten gemeinsam über beide Völker. Die Insel erblühte und wurde mit jedem Jahr bewohnbarer, auch als die Eiszeit ging, blieben die meisten, hatten sie doch eine neue Heimat gefunden.

Irgendwann erschienen auch immer mehr Menschen auf der Welt und neugierig wie die Anorii nun einmal sind, beobachteten sie ihr tun ganz genau, doch schnell mussten sie feststellen, dass die Menschen deutlich beschränkter in ihrem Denken waren und auch nicht so kräftig und widerstandsfähig wie Drakaria, doch dafür hatten sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber beider Urvölker, sie vermehrten sich rasend schnell und hatten bald schon die gesamte Welt bevölkert. Aus Vorsicht und auch aus Misstrauen, beschloss man die eigene Existenz vor den Menschen lieber geheim zu halten, natürlich gab es vereinzelt ein paar Anorii, die ganz bewusst ein Leben unter den Menschen wählten und sogar Beziehungen mit ihnen eingingen, doch der Großteil blieb auf der Insel.

Das Alles ist Jahrtausende her und im Laufe der Zeit entstanden weitere Völker wie Shapeshifter, Alzarii, Lynkaner und sogar "Halbblüter". Mittlerweile leben die verschiedenen Wesen nur noch sehr vereinzelt und im geheimen im Rest der Welt verteilt, ihre Existenz nichts weiter als ein Mythos, eine Legende, ein Schauermärchen. Nur in Grondeth können sie wirklich frei und unbeschwert leben, würde das Wissen um sie doch verheerende Konsequenzen nach sich ziehen. Im Zentrum der Insel ist über die Jahre eine große Stadt gewachsen, die vielen Wesen ein Zuhause bietet. Die Monarchie wurde abgeschafft, nachdem der erste Alzarii einen Krieg mit Grondeth begann und ebenfalls einen Platz und Respekt als Anführer forderte. Danach wurde die Stadt in ihre vier Bezirke unterteilt, die ihren jeweiligen Anführern unterliegen. Obwohl es durch das Friedensabkommen Gesetze für alle Bewohner von Grondeth und Wesen allgemein gibt, herrschen in jedem der Gebiete nochmal ganz eigene Regeln und schon lange sind sich die Parteien nicht mehr einig. Machtspielchen sind an der Tagesordnung, Intrigen und Spionage Gang und Gebe unter den Vertretern der einzelnen Völker und es ist nicht auszuschließen, dass das Fass eines Tages überkocht. Doch in einer Sache sind sich alle bedingungslos einig: Die Menschen, dürfen nie wieder erfahren, dass es Wesen wie Anorii, Drakaria, Shapeshifter, Alzarii und Lynkaner wirklich gibt.

Lage und Schutz vor der Außenwelt


Grondeth liegt im antarktischen Ozean, nahe des Südpools, fernab der üblichen Handels- und Reiserouten der Menschen, doch selbst wenn sich mal ein Schiff in diese Region voran wagen sollte, ist die Insel gut geschützt vor ungebetenen Besuch. Eisberge zieren das Meer Kilometerweit um die Insel, teilweise ragen ihre Spitzen aus dem eisigen Wasser, doch jeder Seefahrer weiß um die Gefahren, die unter der Oberfläche lauen und eine lebensbedrohliche Gefahr bieten. Dazu umarmt dichter Nebel das Gebiet rund um die Insel und erschwert erheblich die Sicht, was die Durchfahrt erschwert und die Gefahren zusätzlich erhöht. Zudem Sorgen Zauber der Anorii dafür, die Insel vor den Augen der Menschen verborgen zu halten und haben eine magische Barriere um Grondeth gezogen, so ist die Stadt auch vor Blicken aus der Luft geschützt. Den Rest erledigte die Zeit, denn allerhand Legenden und Schauermärchen ranken sich um die Gegend. Geschichten über Schiffe, die von ihren Kurs abgekommen sind und in das Gebiet trieben, auf ihren Notruf hörte man nur ihre angsterfüllten Schreie und Tage später fand man die Schiff ziellos auf dem Meer herumtreiben, die Besetzung teilweise spurlos verschwunden oder regelrecht in Stücke gerissen. Mit der Zeit wurden diese Geschichten natürlich immer weiter ausgeschmückt und hoch geschaukelt, doch ein wahrer Kern ist sicherlich in jeder von ihnen. Mittlerweile meidet jeder Seefahrer die Gegend weitläufig und verirrt sich doch mal ein Schiff in die Nähe der Insel, so wissen die Anwohner sich schon um das Problem zu kümmern.

Klima


Die Schutzbarriere, die die Insel vor fremden Blicken verbirgt, schützt sie ebenfalls vor den eisigen Temperaturen der Antarktis. Auf Grondeth herrscht ein eher gemäßigtes Klima, welches dem westlichen Europa gleicht, der Heimat vieler Anorii.

In ihrer Blase sind auch die Jahreszeiten an Europa angepasst und wie in einem Bilderbuch perfektioniert. So kommt der Frühling pünktlich zum März und hüllt die ohnehin saftigen, grünen Wiesen in ein buntes, fröhliches Blütenkleid. Mit dem Juni kommt der Sommer und bringt sommerliche Temperaturen von bis zu 30°C und sonnige Tage. Im September beginnt der Herbst und färbt die Blätter in farbenfrohe Gelb und Rottöne und sobald der Dezember kommt, kann man mit blütenweißen, dichten Schnee rechnen und winterlichen Temperaturen.

Natürlich regnet es auch in Grondeth und manchmal gibt es sogar stürmische Gewitter, so versorgt man die Vegetation auf der Insel, doch kann man schon von mehr sonnigen Tagen ausgehen, als von Verregneten, schließlich können die Verantwortlichen für das Wetter es sich aussuchen wann und wie sie es regnen lassen wollen.

Wesen


Grondeth wird von den unterschiedlichsten Wesen bewohnt, die Stadt bietet jedem Volk, mit besonderen Fähigkeiten, ein Zuhause. So trifft man hier zum Beispiel auf Anorii, welche bekannt für ihre magischen Kräfte, ihren Anmut, ihrem Hang zum Perfektionismus und ihrem Intellekt sind. In ihrer Urform waren sie noch recht gut von den Menschen zu unterscheiden, waren sie doch überdurchschnittlich schön und gekennzeichnet durch ihre länglichen, spitzen Ohren. Mit den Jahrtausenden haben sich einige jedoch mit den Menschen eingelassen und die Blutlinien vermischt. Mittlerweile sehen die meisten von ihnen aus wie ganz normale Menschen, auch wenn ihnen die Zauberkräfte geblieben sind.

Als nächstes gibt es noch die Drakaria, die Drachengeborenen. Genau wie die Anorrii zählen sie zu den Urvölkern der Welt, sie zeichnet ihre Stärke und ihre Unerschrockenheit aus, außerdem gelten sie als ziemlich wild und unberechenbar. Drakaria besitzen eine dickere, schwer zu durchdringende Haut, die im Licht leicht schimmert und dabei an Schuppen erinnert, außerdem sind sie das einzige Volk, das fliegen kann, dank ihrer ledrigen Schwingen auf den Rücken.

Aus den Anorii enstanden die Alzarii durch einen Pakt mit einem Dämon, den der erste Alzarii einging um Macht und Unsterblichkeit zu erlangen. Der Dämon gewährte ihm den Wunsch, als Preis dafür strafte er ihn - und seine Nachkommen - jedoch mit dem Blutdurst. Alzarii sind wohl das, was die Menschheit allgemein als "Vampir" aus ihren Gruselgeschichten kennt und der Fluch lässt sich nicht auf Anorii, sondern auch auf Menschen übertragen.

Die Shapeshifter, oder auch Gestaltwandler genannt , sind in der Lage sich in Tiere zu verwandeln, je nachdem, welche Tierform sie geerbt haben. Von ihnen stammen die Lynkaner ab, man geht dabei von einer Mutation des Shapeshifter-Gens aus. Im Unterschied zu den Shapeshiftern haben Lynkaner keinen Einfluss und auch keine Kontrolle über ihre Verwandlung, ihre Gestalt erinnert dabei an einen bestialischen Wolf, weswegen man vermutet, dass diese Mutation in einer Blutlinie von Shapeshiftern der Wölfe auftrat, andere Werformen sind bisher nicht bekannt und das Phänomen auch noch nicht endgültig geklärt.

Selbst Dämonen findet man hin und wieder in Grondeth, zwar trifft man sie hier seltener an, weil sie sich unter den Menschen wohler fühlen, da sie leichter zu manipulieren sind, doch verschlägt es manche doch in die geheime Stadt.

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch ein paar Menschen in Grondeth. Diese entstammen entweder einer Anorii-Blutlinie und sind aber ohne Magie geboren oder sie wurden nach Grondeth gebracht. Es gibt viele Gründe, warum Menschen auf die Insel gebracht werden, so zum Beispiel als Blutsklave für einen Azarii oder als Bediensteter, Menschen sind in Grondeth nichts wert und selbst diejenigen, die einer Anorii-Blutlinie entstammen führen kein angenehmes Leben auf der Insel. Sie gehört eben nun einmal den Wesen.

Mehr Informationen zu den Wesen findet ihr in unserem >>Bestiarium<< .

Aufteilung


Die Stadt ist in fünf Bezirke unterteilt, welche jeweils von den einzelnen Völkern beherrscht werden. Das Zentrum, im Herzen der Stadt, mit seinem Schloss und prächtigen Park drumherum, bildet eine neutrale Zone. Schon lange wohnt dort keine Königsfamilie mehr, jedoch dient das alte Gemäuer als Verwaltungseinrichtung für die Einwohner und auch Einreisenden der Stadt. Vom Zentrum gibt es auch ein Tor zu jedem der anderen Stadtteile, die jeweils durch eine Mauer von den anderen Stadtteilen getrennt sind. Natürlich gibt es auch hier Tore, die jeweils in den benachbarten Bezirk führen, jedoch sind die, vom Zentrum aus, am größten.

Im Norden liegt der Bezirk Hesting, er wird von den Shapeshiftern bewohnt. Hier befindet sich auch der Hafen der Stadt. Im Uhrzeigersinn geht es dann östlich weiter nach Alzaiir, das Viertel der Alzarii, die ihren Stadtteil nach dem Dämon benannten, der sie erschaffen hat. Im Süden liegt dann Groflow, der Bezirk gehörte ursprünglich den Drakaria, da es aber nur noch sehr wenige von ihnen gibt, haben die Lynkaner den Stadtteil übernommen und teilen ihn sich nun mit den Drakaria. Von Groflow aus gelangt man direkt in einen gewaltigen Wald, der gerade in Vollmondnächten von den Lynkaner gerne benutzt wird.

Im Westen befindet sich Dal Anorii, der Bezirk der Anorii. Er ist der größte Bezirk, da sie auch am meisten vertreten sind. Mittlerweile gibt es nur noch wenige "reinblütige" Anorii, die meisten von ihnen ähneln eher den Menschen und manche werden sogar gänzlich ohne Magie geboren und leben trotzdem in Grondeth.

Einen nicht unwesentlichen Teil der Stadt, macht die Unterwelt aus, auch wenn diese nicht als offizieller Stadtteil zählt und lediglich von dem Kanalisation gebildet wird. Hier treibt sich allerhand Gesocks herum, Verurteilte, Gesuchte, Verbrecher und finstere Gestalten, mit den Jahren sich hier eine ganze Kultur abgesetzt. Rassen spielen hier unten weniger eine Rolle, gilt doch eher das Gesetz des Stärkeren. 

Beschreibung der Stadt und Sehenswürdigkeiten


Grondeth wuchs im Laufe der Jahre zu einer riesigen Stadt heran, mit steigender Einwohnerzahl breiteten sich die Straßen und Häuser immer weiter aus, was dazu führte, dass zur Stadtmitte hin die ältesten und nach außen die moderneren Häuser sind. Außerdem gibt es keine andere Stadt, in der so viele unterschiedliche Kulturen und Generationen aufeinander treffen, was Grondeth auch sehr geprägt hat. So ist für jede Altersgruppe und Generation etwas dabei und es funktioniert ziemlich gut. 

Das Schloss Grondeth ist genau so alt wie die Stadt selbst und den Einwohnern heilig, dank guter Pflege erstrahlt es nach wie vor in seinem Glanz, auch wenn es schon mehrere Jahrtausende auf den Buckel hat. Der riesige Schlossgarten, der das alte Bauwerk umrahmt, wird ebenfalls gut gepflegt, ein großes Team aus Gärtnern kümmert sich täglich um die Pflanzen, Blumen und Bäume im Park. Auch für feierliche Anlässe ist der Park beliebt, bietet er doch sehr viel Platz für Einwohner und Besucher, Marktstände und Attraktionen.
In Grondeth sind alle Straßen gepflastert, Asphalt sucht man hier vergeblich, es sind auch keine Autos auf den Straßen, man bewegt sich entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder lässt sich von einer Kutsche transportieren.

Die Unterschiede der Kulturen werden auch in den einzelnen Bezirken besonders deutlich, gerade die Anorii legen großen Wert auf Schönheit und Perfektion, weswegen Dal Anorii als der prächtigste und schönste, aber auch der teuerste Stadtteil gilt. Die Fassaden der Häuser sind hübsch verziert und dekoriert und die Straßen mit Blumenbeeten geschmückt, außerdem findet man hier eher gehobenere Boutiquen und Restaurants.
Besonders stolz sind die Anorii auf ihre Universität, ein riesiger und prunkvoller Komplex zum Lehren und Forschen. Zur Universität gehört auch eine gewaltige Bibliothek, die Größte der Welt. Auch so manche Abschrift, eines antiken Schriftstücks, welches für immer verloren ging, findet man hier.

Gegen Dal Anorii wirkt Groflow schon fast wie ein Rattenloch, was nicht bedeutet, dass es hier sonderlich schmutzig ist, die Anwohner des Stadtteils legen nur weniger Wert auf Schönheit und Perfektionismus. Lynkaner und auch Drakaria gelten als eher rau und und wild. Ihre Häuser sind einfach gehalten und selbst die Schlösser der beiden Anführer sind eher schlicht und kein Vergleich zu den Villen der Adeligen der Anorii. Das Kaufangebot ist hier ebenfalls recht einfach gehalten, Waren sind nicht teuer, aber zweckdienlich und praktisch. Ebenso günstig ist der Wohnraum. Drakaria lieben Traditionen und ehren ihre besten und stärksten Kämpfer, auch noch lange nach deren Tod. Ihnen zu Ehren wurden Statuen errichtet, die das Kolosseum schmücken, ein ovales Bauwerk mit einer Kampfarena in der Mitte und Zuschauertribünen. Auch heute noch finden doch regelmäßig Kämpfe statt, in denen sich die Besten gegeneinander messen, in der Hoffnung hier ebenfalls eines Tages verewigt zu werden. Wer sich einen Namen machen will in Groflow, der versucht in der Arena sein Glück. 

Alzaiir hat viel geerbt von Dal Anorii, was nicht verwunderlich ist, denn schließlich wurde der Bezirk nach den Wünschen und Vorstellungen des ersten Alzarii geformt, der einst selbst ein Anorii war. Im Gegensatz zu Dal Anorii ist Alzaiir jedoch deutlich düsterer hergerichtet. Die Straßen sind eng und verwinkelt, so dass kaum Sonnenstrahlen auf das Pflaster treffen, ist doch allgemein bekannt, dass Sonnenlicht die Alzarii schwächt. Auch wenn die Häuser größtenteils ebenso kunstvoll verziert sind, wie in Dal Anorii, sucht man hier Blumenbeete und weißen Mamor vergebens, die Gebäude sind eher dunkel gehalten und erinnern an einen gotischen Baustil. Das Herzstück des Viertels bildet der Palast des Anführers der Alzarii,  Lord Nalfrein Thallas. Es ist mit einem großen Zaun umschlossen und hält unliebsame Besucher fern, doch selbst aus der Ferne ist es wunderschön und trotzdem irgendwie schaurig anzusehen und so mancher schwört, er kann in seiner Nähe dunkle Präsenzen spüren. Was die Mietpreise angeht so ist wohl kein zweites Viertel so durchwachsen wie Alzaiir. Die Wohnungen und Häuser nahe des Zentrums und dem Palast des Anführers sind entsprechend teuer und können nur von sehr prall gefüllten Geldbeuteln getragen werden, die Mieten am Rand des Bezirks sind wiederum gut zu tragen und befinden sich im normalen Bereich.

Auch wenn Alzaiir auf den ersten Blick ziemlich düster wirkt, so verpasst man wahrlich etwas, wenn man das Viertel nach Sonnenuntergang meidet, denn das Nachtleben in Alzaiir ist legendär. Clubs und Bars in allen Formen und Stilrichtungen, wem nach Feiern ist, der kommt hier definitiv auf seine Kosten und so wundert es nicht, dass es viele Besucher in diese Gegend zieht.

Hesting lebt vom Hafen, der in diesem Bezirk liegt. Die meisten der Gebäude sind Fachwerkhäuser, denn nachdem man anfangs Lagerhallen errichtet hatte um die Waren zu lagern, so blieb man diesem Stil einfach treu. Hesting ist bekannt für seine Vielfalt, nicht nur kulinarisch kann man hier eine interessante Reise antreten auch kulturell treffen hier viele unterschiedliche Charaktere aufeinander, es gibt viele Geschäfte und Restaurants zu erkunden und auch mehr Pensionen, als in anderen Bezirken. Der Hafen ist sehr wichtig für die Einwohner der Stadt, schließlich kommt hier die meiste Importware an.
Einmal im Monat findet ein großer Markt statt, der sogar Händler und Besucher aus aller Welt anlockt.

Die Unterwelt ist mittlerweile ebenfalls bevölkert auch wenn die Unterkünfte, mehr kann man das leider wirklich nicht nennen, mehr als notdürftig sind. In den breiten Kammern der Kanalisation wurden ganze Kolonien auf Stegen errichtet, Hütten aus Holz und Schrott und sogar ein paar Spielunken findet man hier unten. Wohnen will hier unten wohl kaum jemand, aber die meisten suchen sich das auch nicht aus, die Kriminalität ist vergleichbar hoch, treiben sich doch all diejenigen hier unten herum, die sich an der Oberfläche nicht mehr blicken lassen können. Auch Armut zwingt manche Leute hierunter und ist man einmal hier unten, ist es schwer wieder hier raus zu kommen.
Es gibt verschiedene Zugänge in der Stadt, die hier in die Unterwelt führen und wer auf der Suche nach illegaler Ware oder auch Söldnern ist, die sich für nichts zu schade sind, dann wird man hier sicherlich fündig.

Umgebung


Grondeth liegt auf einer Insel, die dank der magischen Kuppel, trotz der Umgebung, erblüht und gedeiht. Um die Stadt herum gibt es Wiesen, Felder und sogar kleine Dörfer. Durch die Insel zieht sich der Fluss Gronda, er hat seinen Ursprung in den Bergen, am südlichen Ende der Insel und mündet im Meer. Wirklich hoch sind die Berge nicht und stellen keine Herausforderung für geübte Bergsteiger da, dennoch sind sie ein beliebtes Ausflugsziel, hat man vom Gipfel aus doch einen traumhaften Ausblick über die Stadt.
Ein großes Gebiet der Insel wird von einem dichtem Laubwald eingenommen, hier leben Wildtiere und es gibt schöne Wanderwege, doch in Vollmondnächten sollte man den Wald lieber meiden, treiben sich doch bekanntlich die Lynkaner dann hier gerne herum um ihrer Natur freien Lauf zu lassen.

Politik


Zu seinen Anfängen, wurde Grondeth vom Königspaar regiert, welches von der Anführerin der Anorii und dem Anführer der Drakaria gebildet wurde. Doch mit dem Hinzukommen anderer Völker und dem Voranschreiten der Moderne, änderte sich der politische Führungsstil.
Heute wird Grondeth von einem Rat regiert, welcher sich aus den Vertretern der einzelnen Völker und somit auch Bezirke zusammensetzt. Das Oberhaupt einer Fraktion im Rat, ist gleichzeitig auch der Anführer seines Volkes, zu ihm gehören drei Vertreter beziehungsweise Berater, die er selbst wählen und zu den Sitzungen mitbringen kann. Stimmrecht hat jedoch nur der Anführer.

Die Anorii werden vom Oberhaupt der ältesten Adelsfamilie "Végarii" vertreten, welche diesen Posten schon seit Beginn des Rates inne hat. Natürlich gibt es genügend andere Adelsfamilien unter den Anorii, die finden, dass es an der Zeit für einen Machtwechsel wäre, doch bisher hat noch niemand einen ernstzunehmenden Versuch unternommen, die Végarii abzulösen in ihrer Position.

Die Drakaria hingegen haben ihre ganz eigenen Riten und Traditionen ihren Anführer zu bestimmen. Immer wenn der letzte Anführer stirbt, wird auf diese Weise ein neuer ermittelt, der das Volk leitet und auch im Rat vertritt.

Bei den Shapeshiftern läuft es dagegen sehr viel demokratischer ab, sie wählen ihr Oberhaupt, wenn auch auf unbestimmte Zeit. Sollte es zu Unstimmigkeiten kommen kann eine Neuwahl gefordert werden, aber dies kam in all den Jahren noch niemals vor und in der Regel sitzen die gewählten Oberhäupter auf ihrem Posten, bis sie irgendwann abdanken und die Stelle räumen.

Seit es die Alzarii gibt, werden sie angeführt von Lord Nalfrein Thallas, der erste seiner Art. Offiziell würde niemand es wagen seine Führung zu kritisieren oder in Frage zu stellen und als Anführer scheint er auch recht begabt zu sein, so dass es wenig Grund für Unmut gibt.

Auch die Lynkaner haben einen Anführer, auch wenn jedes Rudel, egal wie groß, nochmal seinen eigenen Rudelführer hat. Dieser untersteht natürlich, wie jeder andere Lynkaner auch, dem Wort des Hauptanführers.
Wer dieser Hauptanführer wird, ist für Außenstehende schwer zu erklären, kommt es doch mehr als nur auf bloße Körperkraft an, es spielt genau so Intelligenz, Führungskraft und Autorität eine Rolle und wenn einmal ein Anführer steht sollte niemand so dumm sein und diesen herausfordern, was nicht heißt, dass es nicht trotzdem hin und wieder passiert.

Für die Unterwelt gibt es keine politische Führung und sie sind auch nicht im Rat vertreten, gelten sie auch nicht offiziell als Bezirk oder als eigenständiges Volk, stattdessen kann man beobachten wie sich dort vor allem eine Führung durch bestimmte Gangs durchgesetzt hat, die in ihren Revieren die Regeln machen.

Gesetze, Recht und Ordnung


Politik ist in Grondeth wahrlich nicht leicht, prallen hier doch viele verschiedene Interessensgebiete und verschiedene Wertevorstellungen aufeinander. Das führt dazu, dass es zwar offiziell für ganz Grondeth einheitliche Gesetze, Vorschriften und Richtlinien gibt, jeder Bezirk im Grunde jedoch seine ganz eigenen Sachen macht. Nur in einer Sache sind sich die Völker bedingungslos einig, die Geheimhaltung ihrer Art. Niemand will, dass die Menschen von ihrer Existenz erfahren. 

Menschen sind in Grondeth nicht verboten, zumindest nicht einheitlich, denn es gibt schon Ausnahmen. So kommt es immer wieder mal vor, dass unter den Anorii, Shapeshiftern und manchmal sogar Werwölfen, Kinder ohne besondere Fähigkeiten geboren werden und somit gewöhnliche Menschen sind. In Dal Anorii und Hesting gehören auch diese Leute zur Gesellschaft dazu, sind zwar meistens deutlich weniger angesehen, aber sie leben, genau wie ihre Familien in Grondeth und haben die gleichen Rechte. Menschen nach Grondeth zu bringen, wie etwa Freunde oder sogar Ehepartner, ist wiederum verboten.

In Groflow und Azlaiir hingegen, ist ein Menschenleben nichts wert und niemand schert sich darum, wenn ein Mensch verschwindet oder verunglückt. In Alzaiir gibt es sogar Etablissements in denen Menschen keinen anderen Zweck erfüllen als die Bedürfnisse der Alzarii zu befriedigen, sei es nun der Wunsch nach frischem Blut oder Unterhaltung. Ihre "Ware" beziehen sie dafür aus aller Welt und bringen sie in die Stadt. Selbst unter den Lynkaner gibt es ein paar Exemplare, die Menschen extra nach Grondeth schiffen, nur um sie in Vollmondnächten zu jagen, im übrigen auch eine beliebte Bestrafung für Leute aus einem anderen Volk, die in Groflow eine Straftat begannen haben.
Menschen, die widerrechtlich nach Grondeth kamen, dürfen jedoch wiederum nicht ausgewiesen werden, denn die Gefahr, dass diese Leute das Geheimnis ausplaudern, ist einfach zu groß. Gerade so machen sich die Alzarii und die Lynkaner dieses Gesetz zu ihrem persönlichen Vorteil.

Da jedes Viertel selbstständig für seine Wachen zuständig ist, gibt auch niemanden, der die anderen Bezirke kontrolliert und die verschiedenen Präsidien arbeiten selten miteinander. So kann es durchaus passieren, dass ein Anorii in Alzaiir ermordet wird, da es die Behörden von Alzaiir jedoch wenig interessiert, wird nicht nach dem Mörder ermittelt und die Wachen von Dal Anorii dürfen in Alzaiir nicht ermitteln und haben da keinerlei Befehlsgewalt. Würde ein Alzarii einem Anorii in Dal Anorii etwas antun, würde er auch verurteilt werden nach dem Recht der Dal Anorii, denn auch die Bestrafungen obliegen dem jeweiligen Bezirk. Sobald ein Straftäter es jedoch über die Grenze, in einen anderen Bezirk schafft, ist der Stadtteil, in dem das Verbrechen verübt wurde, machtlos und kann nur darum bitten, dass der Straftäter ihnen übergeben wird.
Aus politischen Gründen kommt es natürlich immer mal wieder zu Kompromissen und Deals, aber die polizeilichen Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig in der Stadt.

Der Rest der Insel wird, genau wie das Zentrum, von einer gemeinsamen Wache geführt, welche eigentlich unabhängig sein sollte von den Bezirken. Da die Insel jedoch von den Anorii und Drakaria gegründet wurde und es deutlich mehr Anorii als Drakaria gibt, ist diese "neutrale" Wache hauptsächlich von Anorii besetzt. Um den Schein zu waren, stellt der Kommandeur natürlich auch immer mal wieder Vertreter der anderen Völker ein, aber das ist mehr Schein als Sein.

Ansonsten sind Dinge wie Mord und Diebstahl natürlich offiziell verboten, wie jedoch schon beschrieben, stellt sich die Fahndung nach solchen Straftätern oft schwierig da und jeder Bezirk ist unterschiedlich streng bei solchen Delikten.

Rauschmittel sind auf der Insel unterschiedlich bewertet, so ist Alkohol nicht verboten und sogar bereits mit 15 Jahren erlaubt. Außerdem gelten pflanzliche Drogen nicht als illegal und können ganz offiziell erworben und auch konsumiert werden. Chemische oder künstlich erzeugte Drogen hingegen sind auf der gesamten Insel verboten. Das Gleiche gilt für Schusswaffen jeder Art und sogar ein paar menschliche Produkte, wie industriell hergestellte Lebensmittel und sämtliche Medikamente. Natürlich kommt man, wenn man die richtigen Leute dafür kennt, trotzdem an alles ran, was man will und gerade im Untergrund existiert ein florierender Schwarzmarkt für alle möglichen, undenkbaren Produkte.

Für Wesen die außerhalb der Insel leben gelten, selbsterklärend, die Gesetze und das Recht des jeweiligen Landes, in dem sie leben. Allerdings unterliegen auch sie der Pflicht der Geheimhaltung und ein Verstoß dagegen, führt durch die Behörden von Grondeth zu einer Verurteilung.
Außerdem benötigen Wesen von außerhalb ein Visum, wenn sie die Insel besuchen wollen.

Behörden


Die wichtigste Behörde in Grondeth ist die der Geheimhaltung, ihre Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass das Geheimnis um die Existenz der Wesen gewahrt bleibt. Sie verbringen die meiste Zeit damit Artikel zu durchstöbern und nach Auffälligkeiten zu suchen, auch bestimmte Blogs werden von ihnen kontrolliert.
Desweiteren rücken sie aus, wenn ein Wesen droht das Geheimnis zu lüften, z.B. durch auffällige Magie oder Angriffe durch Lynkaner oder Alzarii. Sie räumen dann die Spuren aus den Weg und löschen oder verändern die Erinnerungen von Zeugen. Natürlich lässt es sich in Zeiten des Internets und der Handykameras niemals ganz vermeiden, dass irgendetwas durchsickert und schon im Mittelalter gab es schaurige Geschichten über Menschen, die sich bei Vollmond in Wölfe verwandeln, Magier und Blutsauger, doch der Arbeit der Behörde der Geheimhaltung ist wohl zu verdanken, dass diese Geschichten für die meistens nichts weiter als Spinnereien und Aberglaube sind.

Mit der Behörde für Geheimhaltung arbeitet sehr eng die Einwohnerbehörde zusammen, auch wenn sie ihrem Namen schon lange nicht mehr verdient hat, denn in den Verzeichnissen sind nicht nur alle Einwohner von Grondeth vermerkt, sondern ebenfalls sämtliche Wesen, die außerhalb der Insel leben. Auf diese Weise versucht man in Grondeth einen Überblick über die Lage zu haben und Katastrophen frühzeitig verhindern zu können. Immer mal wieder schaffen es ein paar Leute den System zu entkommen und unter dem Radar zu bleiben, trotzdem ist die große Masse der Wesen mit Wohnort und auch Stammbaum notiert. Es gibt sogar extra Fahnder, die keine andere Aufgabe haben als unregistrierte Wesen ausfindig zu machen.

Auch das Zollamt spielt eine große Rolle auf der Insel, denn manche menschlichen Güter, die ein Bewohner mit auf die Insel bringt, müssen gemeldet und verzollt werden. Dazu gehören vor allem technische Dinge jeglicher Art, aber auch Kunstgegenstände die mehr als 10.000 Euro wert sind.

Steuern und staatliche Unterstützungen


Auch in Grondeth müssen Steuern verrichtet werden, die dafür sind die Wachen zu bezahlen, die Straßen in Ordnung zu halten, die Behörden am Laufen zu halten und viele weitere Kleinigkeiten. Auf Lebensmittel und Produkte gibt es keine Steuern, die Insel finanziert sich allein aus den Lohnsteuern ihrer Bürger. Jeder Einwohner in einem Bezirk muss 10% seiner Einnahmen versteuern, das Geld wird von Anführern der Stadtviertel eingenommen und verwaltet, bzw. von deren Schatzmeistern. Sie selbst müssen von ihren monatlichen Steuereinnahmen wiederum 30% an die Insel abgeben, wo das Geld in den Schatzkammern von Grondeth gelagert wird. Der Rat stimmt darüber ab, wofür das Geld verwendet wird.

Staatliche Unterstützungen gibt es in Grondeth nicht, weder eine Krankenversicherung, Kinder- oder Elterngeld, noch Arbeitslosengeld. Wer keinen Job hat, der muss selbst zusehen, wie er über die Runden kommt, weswegen es immer mal wieder vorkommt, dass Leute ohne Job im Untergrund landen, weil sich sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten konnten. Auch Renten gibt es auf der Insel nicht.

Traditionen und Feste


In Grondeth leben verschiedene Wesen, unterschiedlichster Herkunft zusammen, was wiederum zu vielen, verschiedenen Traditionen, Bräuchen und Kulturen führt.

Am meisten hängen die Drakaria an ihren Traditionen und Bräuchen, sie haben für alles mögliche bestimmte Zeremonien entwickelt, an denen sie auch noch heute festhalten, genauso wird ihr Kalender von vielen Feiertagen geprägt, meistens die Geburtstage von verstorbenen Legenden und Kriegshelden.

Das größte und wichtigste Fest ist der Gründungstag von Grondeth, dieses Ereignis wurde auf den 08.Oktober datiert, die Hochzeit des ersten Königspaares. Zu diesem Anlass sind alle Straßen geschmückt und es gibt Paraden und Umzugswägen, die durch die Stadt fahren.

Einheitlich in Grondeth gibt es zum Wechsel der Jahreszeiten immer ein großes Fest, so wird am 21. März der Frühling begrüßt, am 21. Juni der Sommer, am 21. September der Herbst und am 21. Dezember dann der Winter. Um eine neue Jahreszeit zu begrüßen wird der Schlossgarten passend zur erwarteten Jahreszeit geschmückt, es werden Stände, Spielbuden und sogar Fahrgeschäfte aufgebaut.

In der Nacht vom 31. Dezember auf den 01. Januar eines neuen Jahres, feiert man den Jahreswechsel und begrüßt das neue Jahr, jedes Volk hat hierfür seine ganz eigenen Rieten, aber im Großen und Ganzen, ist es den Menschen hier schon sehr ähnlich.

Religiöse Festlichkeiten, wie sie unter den Menschen üblich sind, gibt es hier nicht, doch ein paar Bräuche haben es dennoch bis nach Grondeth geschafft, allerdings in abgewandelter Form. So gibt es hier z.B. kein Weihnachten, jedoch ein Frühlingsfest, welches heute eher symbolisch sein soll, zum Zeichen, dass man die Eiszeit besiegt hat. Das Frühlingfest ist, genau wie der Frühlingsanfang, am 21. März und die Leute nutzen es um sich gegenseitig Geschenke zu übergeben.

Auch eine Art Valentienstag gibt es in Grondeth, allerdings ist dieser am 12. November und wird "Ranaé"genannt, was so viel bedeutet wie "rote Rose". Vor vielen Jahrtausenden gab es, der Legende nach, den Anorii Ilindras Mawraé, der seiner Geliebten jeden Tag eine Blume mitbrachte, um ihr seine Liebe zu zeigen. Am 12 November, kehrte er einmal nicht mit einer Blume zu ihr, um genau zu sein tauchte er gar nicht auf, denn unterwegs war er Banditen zum Opfer gefallen und erschlagen worden, weil sie seine Besitztümer stehlen wollten. Als man seine Leiche fand, hielt er immer noch die Blume für seine Liebste in den Händen, so lautet zumindest die Geschichte. Aus dieser wuchs der Brauch, seinen Liebsten am 12. November eines jeden Jahres, seinen Liebsten einen kleinen Liebesbeweis zu bringen, quasi als Tribut für Ilindras. Dieser Brauch hat sich durchgesetzt und wurde mittlerweile von allen Bewohner der Insel übernommen, vermutlich, weil die meisten es einfach schön fanden.

Sprache


Im Laufe der Jahrhunderte hat sich Englisch als Hauptsprache in Grondeth durchgesetzt, gerade weil sie auch von so vielen Menschen auf der Erde gesprochen wird. Je nach Herkunft haben manche Familien natürlich noch ihre ganz eigenen Sprachen, die sie ihren Nachkommen weitergeben, aber hauptsächlich wird englisch gesprochen.

Die meisten Drakaria können ebenfalls englisch, trotzdem haben sie ihre alte Sprache, genannt Drakasch, nicht vergessen und sprechen sie auch heute noch untereinander. Nur im Kontakt mit anderen Wesen sprechen sie englisch, die meisten können ihren starken Akzent dabei jedoch kaum verbergen.

Auch bei den Anorii gibt es eine alte Sprache, die sich bis heute durchgesetzt hat, genannt Anrii. Jedoch können die wenigsten Anorii noch diese Sprache fließend sprechen und die meisten, neuen Generationen können sie schon gar nicht mehr. Doch gerade den adligen Familien ist ihre alte Sprache heilig und sie lassen keine Gelegenheit aus sie zu benutzen.

Industrie


Auf Grondeth gibt es keinerlei Industrie, alle Waren, die hier gefertigt werden, sind weitestgehend Handarbeit und Maschinen kommen nur unterstützend zum Einsatz. So gibt es z. B. Geräte wie Näh- oder Küchenmaschinen, jedoch keine voll automatisierten Herstellungsprozesse und Fabriken.

Kleidung und Mode


Auch bei der Kleidung zeigt sich wieder deutlich, wie viele unterschiedliche Kulturen und Generationen hier aufeinandertreffen, weswegen es keine konkrete Stilrichtung gibt. Im Prinzip ist alles erlaubt und es kommt auch nicht selten vor, dass man Leute mit Gewändern aus längst vergangenen Epochen sieht, zwischen anderen, die Jeanshosen, Parker und Turnschuhe tragen. Jedem das, was ihm gefällt.

Große Modeketten gibt es hier auch nicht, seine Kleidung kauft man zumeist in Boutiquen oder anderen kleinen Läden, im Secendhand-Shop oder lässt sie sich extra anfertigen. Gerade die jüngeren Einwohner kaufen ihre Kleidung jedoch gerne im Ausland, wenn sie auf Reisen sind.

Lebensmittel


Auf Grondeth gibt es Felder, auf denen Lebensmittel für die Bewohner produziert werden, ebenso gibt es Ställe und Weiden, auf denen Nutzvieh gezogen wird. Da das Klima auf Grondeth dem europäischen Klima angepasst ist, findet man hier auch die typischen Pflanzen und Tiere, die in Europa vertreten sind. Andere Waren werden aus anderen Ländern importiert und mit Schiffen auf die Insel gebracht.
Gerade bei der Viehzucht wird auf alte Methoden Wert gelegt, dass bedeutet, dass es keine Massenhaltungen gibt und die Tiere viel Zeit im Jahr draußen auf der Weide stehen. Jungtiere werden nicht von ihren Müttern getrennt und die Tiere bekommen ausschließlich frisches und natürliches Futter ohne Medikamente oder Zusatzstoffen.
Außerdem gibt es in Grondeth keinerlei Industrielebensmittel, selbst diese, die von Menschen produziert werden, sind hier verboten. Wer also auf bestimmte Markenprodukten aus ist, sucht vergebens. Es gibt auch keine großen Supermärkte. Wer einkaufen will, der geht zu kleineren Lebensmittelgeschäften.
Diese Nahrungsmittelpolitik führt dazu, dass es von den meisten Sachen nur einen Hersteller gibt, z. B. eine Sorte Tomatenmark und nicht fünf, wie es bei den Menschen der Fall ist. Was nicht heißt, dass nicht Auswahl besteht, so findet man in Grondeth unterschiedliche Käse-, Brot- und Wurstsorten, allerdings nur eine vom jungen Gouda und nicht drei. Natürlich gibt es auch Süßigkeiten wie Schokolade, Pralinen oder Knabberkram, jedoch sind diese handgemacht und daher deutlich teurer als bei den Menschen.
Obst und Gemüse ist stark saisonal, somit wird man hier z. B. im Winter keine Erdbeeren bekommen.
Wenn etwas ausverkauft ist, so muss man sein Glück in einen anderen Laden versuchen oder man wartet bis zur nächsten Lieferungen, die je nach Ware täglich, wöchentlich oder monatlich in die Läden eintrudeln. Auf Artikel aus dem Ausland kommen dementsprechend längere Wartezeiten auf einen zu als auf Produkte, die auf der Insel selbst produziert werden.

Währung und Preise


In Grondeth gibt es eine einheitliche Währung bestehend aus Gold-, Silber- und Kupfermünzen. Ausländisches Geld wird von den Geschäften nicht angenommen und gilt nicht als Zahlungsmittel, es gibt jedoch Wechselstuben, in denen Besucher ihr Geld umtauschen können oder auch Einwohner, die eine Reise planen sich vorab Geld eintauschen können von dem Land, in welches sie reisen wollen.
100 Kupfermünzen ergeben eine Silbermünze und 100 Silbermünzen ergeben eine Goldmünze, doch die wenigsten Bürger laufen wirklich mit Goldmünzen in den Taschen herum. Eine Silbermünze hat ungefähr den Wert von 50 Euro, somit ist eine Kupfermünze in etwa 50 Cent wert und eine Goldmünze dementsprechend 5000 Euro. Die meisten Waren werden also mit Kupfermünzen bezahlt. So kostet ein Leib Brot, je nach Geschäft, 3 bis 5 Kupfermünzen, ein Kilo Äpfel etwa 2 Kupfermünzen usw. Produkte, die auf der Insel selbst erzeugt oder hergestellt werden können sind vergleichsweise günstig im Verhältnis zu Produkten, die importiert werden und je mehr Handwerk in einer Sache steckt, umso teurer wird sie, natürlich spielt Qualität und Nachfrage auch immer eine wichtige Rolle.
Die Mieten sind unter den Vierteln sehr unterschiedlich, in Dal Anorii sind sie zum Beispiel deutlich teurer als in Groflow, während sie in Hesting eher mittelmäßig angesiedelt sind, zudem spielt die Lage des Wohnraums, die Größe und auch das Baujahr eine Rolle bei den Preisen. Die neueren Wohnungen und Häuser am Stadtrand sind meistens deutlich günstiger als die älteren Häuser in der Nähe des Zentrums.

Berufe


Es gibt kaum einen Beruf auf der Welt, den es nicht auch in Grondeth gibt, auch die Insel hat Immobilienmakler, Ärzte, Handwerker, Verkäufer, Schuhmacher, Schneider, Künstler usw. diese Liste ließe sich beinahe unendlich fortführen. Lediglich technische Berufe wie z. B. Informatiker sind in Grondeth nicht zu finden, da das meiste noch auf die altmodische Weise geregelt wird. Wer einen Beruf erlernen will, der macht eine Ausbildung, diese wird jedoch nicht vergütet, sondern kostet den Lehrling Geld.
Es gibt auch allerhand ungelernte Jobs, manche für eine Weile, andere nur für einen oder ein paar wenige Tage. Wer auf diese sogenannten Gelegenheitsjobs aus ist, der kann zu den einzelnen Vermittlerzentren gehen, die jeder Bezirk hat, dort findet man Arbeit für seinen eigenen Bezirk und wenn es woanders eng ist, dann sogar für andere Bezirke z. B. sucht der Hafen ständig nach Helfern.
Wer keinen Beruf ausübt, hat es in Grondeth hingegen nicht so einfach, denn staatliche Hilfen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe gibt es auf der Insel nicht.

Medizinische Versorgung


Ärzte werden überall gebraucht und so gibt es natürlich auch in Grondeth medizinische Versorgung. Die größte medizinische Einrichtung befindet sich im Zentrum, ein Nebengebäude des alten Schlosses wurde zu einem Krankenhaus umgebaut, in dem die Bewohner versorgt werden können, aber auch in den einzelnen Bezirken gibt es Arztpraxen oder kleinere Einrichtungen, in denen die Bewohner behandelt werden können. Die medizinischen Behandlungen sind immer privat, in Grondeth existiert keine Krankenversicherung, weswegen die Einwohner selbst für ihre Behandlung aufkommen müssen. Vereinzelt gibt es auch ein paar Arztpraxen für Bedürftige, diese finanzieren sich hauptsächlich aus Spendengeldern und die Ärzte und Pfleger, die dort arbeiten, tun dies freiwillig, somit sind diese Praxen zwar sehr günstig, können aber auch nur das Nötigste anbieten.
Die Einwohner, die genügend Geld besitzen, leisten sich oft Privatärzte, die für ihr leibliches Wohl sorgen.

Außerhalb der Insel gibt es so gut wie keine speziellen Ärzte für Wesen. Natürlich findet man hier und da jemanden, der heimlich in seiner Garage oder Hinterzimmer Behandlungen für Wesen anbietet, aber diese sind sehr selten. So müssen die Wesen entweder extra nach Grondeth reisen, für eine gezielte Behandlung oder die normalen Ärzte besuchen. Meistens stellt das auch nicht unbedingt ein Problem da, gerade für Anorii, Shapeshifter oder Lynkaner, die viel zu menschlich wirken auf die Menschen, als das sie etwas bemerken würden, sofern sie nicht ihre Kräfte benutzen. Anders sieht das bei Alzarii aus, die keinen Herzschlag haben und somit schnell enttarnt werden können, diese brauchen jedoch auch vergleichsweise sehr selten einen Arzt. Sollte der Fall eintreffen, dass ein Wesen in ein menschliches Krankenhaus kommt und für Aufruhr sorgt, kümmert sich die Geheimhaltungsbehörde von Grondeth um das Problem.

Technik


Selbst in Grondeth gibt es Technik, nur ist sie nicht so allgegenwärtig wie im Rest der Welt. Auch hier haben die Leute elektrisches Licht, Smartphones, Fernsehgeräte, Laptops und Internet, die Technik macht selbst vor der Insel nicht halt, auch wenn viele (gerade ältere) Bürger das nur sehr ungern mit ansehen. Seinen Strom bekommt Grondeth mittels Wasserturbinen, die am Meeresgrund stehen und von den Strömungen bewegt werden und so Elektrizität erzeugen, dieser wird dann zur Insel geleitet. Die Stromleitungen verlaufen größtenteils unterirdisch und sind somit nicht direkt zu sehen.
Da jedoch Technik weitestgehend noch ziemlich verpönt ist und weil in Grondeth nicht unbedingt die Massen aufkommen, als das es notwendig wäre, wird vieles noch manuell behandelt, man führt z. B. Buch, anstatt alles am Computer zu machen.

Post


Auch auf der Insel gibt es eine Post, die Briefe verteilt oder sogar Päckchen, sie befindet sich im Zentrum und gehört somit zur neutralen Zone. Von dort aus werden die Briefe dann in die einzelnen Stadtviertel verteilt. Genau so ist es möglich, Briefe oder Pakete von der Insel ins Ausland zu verschicken, dazu werden die Briefe mittels Portale in den Rest der Welt gebracht, wo sie von den ahnungslosen Postboten der Menschen an ihre Adressen geschickt werden.

Auch Briefe von außerhalb nach Grondeth zu schicken ist möglich, dafür besitzt Grondeth ein paar Briefkästen überall auf der Welt, wo die Briefe abgelegt und dann von den Postboten der Insel abgeholt werden.

Die einzelnen Bezirke trauen einander wenig und damit wichtige Informationen nicht in die falschen Hände geraten, sind die meisten dazu übergangen, wenn sie wichtige oder geheime Informationen haben, diese lieber direkt mittels einem persönlichen Boten an die gewünschte Adresse liefern zu lassen. Gerade unter Politikern und wichtigen Persönlichkeiten ist diese Methode äußerst beliebt.

Reisen


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf die Insel oder von dort wegzukommen, so fahren regelmäßig Schiffe zur Insel hin oder von dort weg. Es ist dringend davon abzuraten, den Weg über das Meer alleine auf sich zu nehmen, schließlich ist es sehr gefährlich in der Gegend, aber die erfahrenen Seefahrer aus Grondeth kennen die besten Wege.
Wer es sich leisten kann, der hat sogar die Möglichkeit, sich ein kleines Flugzeug zu mieten und mit diesem zu reisen.
Eine weitere Möglichkeit sind die Portale. Überall auf der Welt sind sie versteckt, gut verborgen vor den Menschen, teilweise getarnt als ganz alltägliche Dinge, wie eine Telefonzelle z. B. oder ein Spiegel. Die Portale sind immer nur zu bestimmten Uhrzeiten offen und führen direkt zum Zentrum der Stadt oder von dort weg. Will man ein solches Portal benutzen, benötigt man eine Münze von Grondeth quasi als Ticket, so wird verhindert, dass unbedachte Menschen ein Portal benutzen.

Für Wesen, die nicht von Grondeth kommen und mittels Portal auf die Insel wollen, ist es also vergleichsweise schwer, da sie erst an eine Münze gelangen müssen, die aus Grondeth kommt. Natürlich gibt es ein paar Leute, die solche Münzen verkaufen, extra für diesen Zweck, diese sind jedoch meistens sehr überteuert und stehen im keinem Verhältnis zum eigentlichen Kurs.
Die Portale zu finden ist keine so schwierige Aufgabe, vorausgesetzt man weiß wie. Die Orts- und Uhrzeitangaben stehen einfach in der International New York Times, die man in 160 Ländern auf der Welt kaufen kann, jedoch sehr gut getarnt und verschlüsselt im Horoskop. Nur wer den Code kennt, weiß daraus abzuleiten, wo die Portale sind und wann sie öffnen. Natürlich kann man diese Information ebenfalls käuflich erwerben, doch auch das lassen sich manche Leute sehr gut bezahlen. Die Anführer eines jedes Bezirks besitzen ihren ganz eigenen Portalmacher, mit denen sie sich zu jeder Zeit eines öffnen können, wohin sie auch wollen.

Schlusswort


Wir hoffen, wir konnten euch mit dieser Auflistung der verschiedenen Themen einen guten Überblick verschaffen, solltet ihr trotzdem mal eine Frage haben, etwa weil ihr etwas nicht ganz verstanden habt oder mehr Infos benötigt oder ein Punkt, der für euch wichtig wäre gar nicht angesprochen wurde, so könnt ihr sie jederzeit in >>Fragen und Antworten << stellen und wir helfen gerne weiter.





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