Wir sind ein Rollenspiel-Forum aus dem Dark Fantasy Genre und spielen in der heutigen Zeit. Der Hauptspielort ist die Stadt Grondeth, auf einer verborgen Insel im antarktischen Ozean, wo die verschiedenen Wesen ihren ganz eigenen Regeln und Gesetzen folgen. Gespielt wird nach dem Prinzip der Szenentrennung und für das gesamte Board gilt ein FSK18 Ranking und eine L3S3V3 Einstufung. Weitere Informationen findet ihr in unseren Regeln und ansonsten guckt euch doch einfach gerne mal ein wenig um, wir wünschen euch ganz viel Spaß!
Inplay-ZeitraumWir befinden uns momentan im Zeitraum vom 01.Februar bis 30. April 2020. Der Winter verabschiedet sich so langsam und der Frühling kehrt ein. Am 21. März wird das neue Jahr beim großen Frühlingsfest begrüßt und die Temperaturen steigen allmählich und die ersten Pflanzen erwachen aus ihrem Winterschlaf und färben die Natur bunt.
Ahillea sieht genau so aus, wie man es von einer Adelstochter erwartet. Langes, dunkelbraunes Haar mit einem hellen, warmen Kupferschimmer wird kunstvoll hochgesteckt, oder in aufwendigen Flechtfrisuren getragen. Oftmals mit eingeflochtenen kleinen Ringen, oder Perlen. Ihre Körperhaltung ist aufrecht, beinahe majestätisch. Ihr wurde von Kindesbeinen antrainiert, wie sie ruhig und kontrolliert wirkt. Jeder Schritt sitzt, jede Geste ist überlegt. Selbst wenn sie schweigt, strahlt sie irgendwie eine Art von royaler Präsenz aus.
Ihre Gesichtszüge sind fein und elegant, aber nicht zerbrechlich. Man wird nie ein aufgesetztes Lächeln sehen, eher ein sanfter, höflicher Ausdruck. Dahinter erkennt man Ihre Gedanken nur selten. Viele beschreiben ihren Blick als ruhig, beinahe durchdringend, weil sie es schafft, ihrem Gegenüber stets das Gefühl zu vermitteln, wirklich zuzuhören.
Als Tochter der Cey’danur legt sie großen Wert auf gepflegte und traditionsbewusste Kleidung. Sie bevorzugt hochwertige Stoffe wie Samt, Brokat, feine Wolle. Stets in den Farben ihres Hauses: tiefes Waldgrün und Elfenbein. Außerdem dürfen Kleider nicht zu kurz, Ausschnitte nicht zu tief sein. Tagsüber trägt sie viel Goldschmuck, in den Haaren eingeflochten, Ringe oder Ketten. Es darf niemals überladen sein. Das Wappen Ihrer Familie als Brosche, oder Kettenanhänger darf nicht fehlen. Ein Erbstück ihrer Mutter. Ein Symbol ihrer Pflicht.
Sobald sie abends ihre Gemächer verlässt, verschwindet auch die Tochter der Cey’danur Familie.
Sie trägt schlichte Hosen, kurze Röcke, hohe Stiefel und tiefe Ausschnitte. Kein Schmuck, den man ihr stehlen könnte. Die Haare trägt sie offen, wellig. Ungebändigt. Ein einziges Kleidungsstück trägt sie ausnahmslos immer. Ein Gugel. Eine kaputzenartige Kopfbedeckung mit Kragen. Zugegeben, ist der Kragen kürzer, als er es eigentlich sein sollte. In den kälteren Monaten ist es auch gerne mal ein schwerer Umhang, indem sie sich komplett verhüllen kann. Sie will sich nicht als jemand ausgeben, oder auffallen. Nein. Sie will einfach in der Menge untergehen, um nicht aufzufallen.
Der Kleidungsstil spiegelt ihre Persönlichkeit wieder.
Tagsüber klassisch, elegant und beinahe makellos.
Nachts praktisch, leicht aufreizend. Praktisch und mit Bewegungsfreiheit.
Charakter
Auf den ersten Blick scheint Ahillea die Verkörperung all dessen zu sein, was man von einer Tochter des Hochadels erwartet. Mit makelloser Haltung, ruhiger Stimme und vollkommener Beherrschung jeder höfischen Etikette bewegt sie sich durch die Säle des Adels, als wäre sie eigens für diese Welt geschaffen worden. Selbst in den unangenehmsten Situationen verliert sie niemals die Fassung. Höflichkeit ist ein Werkzeug, dessen Anwendung sie bis zur Perfektion beherrscht. Sie weiß genau, wann Schweigen klüger ist als Worte, wann ein Lächeln Spannungen löst und wann Nachgeben mehr Stärke beweist als Widerstand.
Gerade diese kontrollierte Gelassenheit führt dazu, dass viele sie unterschätzen. Für Außenstehende wirkt sie sanft, gehorsam und berechenbar. Wer ihr begegnet, erlebt zunächst eine höfliche, zurückhaltende und ausgesprochen kultivierte junge Frau, die aufmerksam zuhört, jedem mit Respekt begegnet und eine natürliche Autorität ausstrahlt, ohne ihren Stand jemals in den Vordergrund stellen zu müssen.
Doch sobald die Sonne hinter den Mauern Grondeths versinkt und die Schatten die Straßen erfüllen, legt Ahillea ihre höfische Rolle ab. Dann tritt eine andere Seite ihres Wesens hervor: neugierig, lebendig und voller Sehnsucht nach Freiheit. Sie genießt es, für wenige Stunden nicht als Tochter eines bedeutenden Adelshauses erkannt zu werden, sondern einfach nur eine junge Frau unter vielen zu sein. Ohne die ständigen Erwartungen des Hofes stellt sie Fragen, die sie tagsüber niemals auszusprechen wagen würde, begegnet Menschen jeder Herkunft mit ehrlichem Interesse und lässt ihren Gedanken ebenso freien Lauf wie ihrer scharfen Zunge.
Obwohl sie sich nach Unabhängigkeit sehnt, stellt sie die Bedürfnisse anderer fast immer über ihre eigenen. Schwäche zu zeigen kommt für sie ebenso wenig infrage wie offen über ihre Gefühle zu sprechen. Vielleicht halten viele sie gerade deshalb für kühl oder unnahbar, obwohl hinter ihrer ruhigen Fassade weit mehr Mitgefühl verborgen liegt, als sie jemals offenbaren würde.
Ihre Interessen reichen weit über das hinaus, was man von einer jungen Adeligen erwarten würde. Fremde Kulturen faszinieren sie ebenso wie deren Bräuche, Mythen und Rituale. Stundenlang könnte sie den Geschichten reisender Händler lauschen oder in Büchern über ferne Länder versinken. Besonders liebt sie Märchen und Legenden anderer Völker, denn in ihnen entdeckt sie oft mehr Wahrheit als in den geschönten Erzählungen des Hofes.
Die Nacht gehört ihr. Sie liebt den Sternenhimmel, lange Spaziergänge, wenn die Welt endlich zur Ruhe kommt, und das lebendige Treiben der Gassen. Statt den höfischen Orchestern zuzuhören, bleibt sie lieber bei Straßenmusikern stehen oder lauscht den Geschichten alter Erzähler in den Tavernen. Dort wirken die Menschen echter, ihre Freude aufrichtiger und ihre Sorgen greifbarer als hinter den Marmorsäulen des Schlosses.
Als Tochter des Hauses Ceydanur erhielt Ahillea selbstverständlich die Ausbildung einer Adeligen. Schon früh lernte sie reiten, höfische Tänze, Diplomatie und Geschichte. Sie kennt die Wappen, Farben und Stammbäume beinahe sämtlicher bedeutender Familien des Reiches und bewegt sich mit beeindruckender Sicherheit auf dem politischen Parkett.
Eine Leidenschaft jedoch hebt sie selbst innerhalb ihrer Familie hervor: die Falknerei. Seit Generationen gilt sie als Aushängeschild des Hauses, doch für Ahillea ist sie weit mehr als eine Tradition. Bereits als Kind verbrachte sie unzählige Stunden in den Volieren ihrer Familie und entwickelte ein außergewöhnliches Gespür für Greifvögel. Mit Geduld, Ruhe und gegenseitigem Vertrauen bildet sie die Tiere aus und versteht ihre Verhaltensweisen oft besser als die vieler Menschen. Für sie verkörpert die Falknerei eine Wahrheit, die sie ihr ganzes Leben begleitet: Wahre Loyalität lässt sich niemals erzwingen: sie entsteht allein aus Vertrauen.
Abseits der Öffentlichkeit führt Ahillea ein Leben, das kaum jemand mit der vorbildlichen Adelstochter in Verbindung bringen würde. Immer wieder verlässt sie heimlich ihre Gemächer, streift unerkannt durch die nächtlichen Straßen Grondeths und besucht Tavernen, um den Gesprächen der einfachen Leute zuzuhören. Hin und wieder setzt sie sich an einen Tisch für Karten- oder Würfelspiele, entdeckt kleine Gassenmärkte oder probiert die Speisen unscheinbarer Straßenküchen. In diesen einfachen Momenten empfindet sie mehr Freiheit als auf jedem prunkvollen Ball des Hochadels.
Besonders schätzt sie Ehrlichkeit und Menschen, die unabhängig von ihrem gesellschaftlichen Stand zu ihren Überzeugungen stehen. Ein schlichtes, selbst gekochtes Essen bedeutet ihr oft mehr als die aufwendigen Festmahle des Hofes. Viel lieber verbringt sie einen Abend mit einem guten Buch über ferne Länder oder in einer Taverne voller Geschichten, als sich zwischen eitlen Höflingen zu bewegen. Am wertvollstenist für sie jedoch das seltene Gefühl, unerkannt zu sein. Nur für einen kurzen Augenblick nicht die Tochter des Hauses Ceydanur, sondern einfach nur Ahillea.
Gerade deshalb fällt es ihr schwer, mit Arroganz, Standesdünkel und den ständigen Intrigen des Hofes umzugehen. Menschen, die andere ausschließlich nach Titel oder Herkunft beurteilen, begegnet sie mit stillem Missfallen. Regeln, die nur aus Tradition bestehen und längst ihren Sinn verloren haben, hinterfragt sie im Verborgenen, auch wenn sie ihnen nach außen pflichtbewusst Folge leistet. Ebenso verabscheut sie Verschwendung und Entscheidungen, die über die Köpfe anderer hinweg getroffen werden, ohne ihnen jemals eine Stimme zu geben.
Doch hinter ihrer ruhigen Souveränität verbirgt sich eine Last, die sie nur selten mit jemandem teilt. Nichts fürchtet sie mehr, als ihre Familie und den Namen Ceydanur zu enttäuschen. Seit ihrer Geburt lasten Erwartungen auf ihren Schultern, die jede ihrer Entscheidungen begleiten. Gleichzeitig weiß sie selbst oft nicht, welche ihrer beiden Seiten ihr wahres Ich ist: die pflichtbewusste Adelige, die den Idealen ihres Hauses gerecht wird, oder die freiheitsliebende junge Frau, die nachts unerkannt durch die Straßen zieht und sich nach einem einfachen Leben sehnt.
Obwohl sie täglich von Menschen umgeben ist, fühlt sie sich häufig einsam. Es fällt ihr schwer, anderen vollständig zu vertrauen, denn sie kann nie sicher sein, ob man ihr als Mensch begegnet oder lediglich der Tochter eines traditionsreichen Adelshauses.
Nach außen würde Ahillea jederzeit behaupten, ihr größter Wunsch sei es, das Bündnis zwischen ihrem Volk und den Nixen zu einem dauerhaften Frieden zu führen. Tief in ihrem Herzen trägt sie jedoch bescheidenere Träume. Sie sehnt sich nach einem einzigen Tag, an dem niemand ihren Namen kennt und niemand Erwartungen an sie stellt. Sie möchte um ihrer selbst willen geliebt werden und nicht wegen ihres Standes oder ihrer Herkunft. Vor allem aber wünscht sie sich die Freiheit, eines Tages selbst über ihr Leben entscheiden und die Welt jenseits der Schlossmauern mit eigenen Augen entdecken zu dürfen.
The beast inside me
Neben ihren zahlreichen höfischen Fertigkeiten beherrscht Ahillea die Magieform der Telekinese. Nicht perfekt. Nicht meisterhaft. Aber ausreichend. Eine Gabe, die sie heimlich über Jahre hinweg trainiert hat. Viel Geduld, viel Disziplin. Nur für sich selbst. Sie will damit keine Macht demonstrieren, imponieren, oder jemandem schaden. Nein. Sie setzt sie bedacht ein, oft so unauffällig, dass Außenstehende kaum bemerken, wann Magie am Werk ist. So kommt es auch, dass wohl keiner in Ihrer Familie Kenntnis von dieser Fähigkeit hat.
Auch in der Falknerei ist dieses Talent von unschätzbarem Wert. Mit sanften Impulsen kann sie einen Köder scheinbar mühelos durch die Luft tanzen lassen, oder Handschuhe und Ausrüstungsgegenstände herbeiführen, ohne hektische Bewegungen. Dennoch würde sie diese Magie niemals einsetzen, um einen Greifvogel zu kontrollieren, oder zu zwingen. Sie Verbindung zwischen Falkner beruht auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Die Magie ist lediglich ein unterstützendes Werkzeug und niemals Ersatz für Geduld und Geschick.
Abseits ihrer adeligen Verpflichtungen zeigt sich jedoch eine verspieltere Seite ihres Talents. Wenn sie nachts unerkannt durch die Tavernen und Gassen Grondeths streift, nutzt sie ihre Magie gelegentlich für harmlose Taschenspielertricks. Münzen scheinen wie von selbst über ihre Finger zu tanzen, Würfel schweben für einen kurzen Augenblick durch die Luft oder ein Becher rückt scheinbar ohne Berührung ein Stück über den Tisch. Meist lässt sie die Zuschauer im Glauben, alles sei bloß geschickte Fingerfertigkeit, und genießt die überraschten Gesichter sowie das belustigte Gelächter. Für Ahillea ist Magie nicht nur ein Werkzeug, sondern auch eine Möglichkeit, für einen flüchtigen Moment Staunen, Freude und ein wenig Unbeschwertheit in den Alltag anderer Menschen zu bringen.
It's my life
Wir wollen hier nun mehr über das Leben deines Charakters erfahren, wie ist er aufgewachsen? Wie war seine Schulzeit? Seine Jugend? Was hat er in seinem Leben so bisher erlebt und wie war das für ihn? Welche Verluste hat er erlitten und welche Erfolge zu verzeichnen? Wie kam er nach Grondeth, wenn er nicht schon immer hier gelebt hat und was macht er jetzt? Wo und wie wohnt er? - Bitte schreibe den Lebenslauf in ganzen Sätzen und einem fließenden Text und nicht in Stichpunkten.