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Finlay Moray
Grondeth-Rpler
Name
Finlay Moray
Alter
1528 Jahre
Geschlecht
Männlich
Wesen
Anorii Alzarii
Wohnort
Grondeth, Alzaiir
Beruf
Bluthändler
Beziehungsstatus
ledig
Registriert seit: May 2026
Beiträge: 6
Themen: 4

Beiträge aller Accounts: 432

Verbundene Accounts
02.05.2026, 23:24
#1
Charaktervorstellung
Name
In all den Jahrhunderten waren es unterschiedliche Namen.
Heute nennt er sich Finlay Moray
Finlay: ein Keltischer Name für weisser Krieger und Moray: Eine region keltischen Ursprungs am Meer
Geschlecht
männlich
Alter
geboren 492 n. Chr. Und damit heute 1528 Jahre alt, sieht aus wie Anfang 40 | Seit ca. 270 Jahren Alzarii
Beruf
Handelt mit Blut und Alchemistischen Tränken
Wesen
Anorii, Alzarii
Herkunft/Wohnort
Geboren in Schottland, lebt derzeit in Grondeth
Aussehen
Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein durchschnittlicher, eventuell etwas nachdenklicher Typ, kurze braune Haare, hellbaune Augen, bleiche Haut. Meistens wirkt er als wäre er mit seinen Gedanken irgendwo anders. Nur manchmal, liegt in seinen Augen eine Art Unendlichkeit. Sie dringen dann scheinbar durch denjenigen hindurch den er ansieht. Haben eine Ewigkeit gesehen und gelernt zu beobachten. Die Wolken, die Sterne, die Knospen. Obwohl man sein Alter nur schwer schätzen kann, verschätzt man sich vermutlich. Das liegt daran, dass Finlay auf andere Art und Weise gealtert ist als Anorii dies normalerweise tun. Bei seiner Geburt hat sein Vater ein Ritual gewirkt und das Leben seines Sohnes mit dem einer Eiche verbunden. Dem Samen dieser Eiche und dem Samen ihrer Abkömmlinge. Finlay kann sich mit diesem Baum verbinden, zu einer Einheit mit dem Stamm werden und sich so der Welt für eine Zeitlang entziehen. In dieser Zeit altert er kaum und der Baum spendet ihm neue Kraft und Lebensenergie. Manchmal wirkt es als würde er jünger und stärker daraus hervor treten, doch er wird nicht wirklich jünger, fühlt sich nur wieder gesünder und stärker. Allerdings hat die Sache einen Haken. Um den Baum zu verlassen braucht es einen Trigger. Jemanden oder etwas das ihn ruft, das seine Aufmerksamkeit auf sich lenkt und den Willen wieder in die Welt zurück zu kehren bündelt. Das kann bereits nach wenigen Jahren oder auch nach einem Jahrhundert geschehen. Finlay kann sich hierbei nur darauf verlassen, dass die Welt ihn rufen wird, wenn er gebraucht wird.
Seit er zu einem Alzarii verwandelt wurde, liegt noch etwas anderes in seiner Ausstrahlung. Etwas tödliches, kaltes, lauerndes. Selbst wenn er einen mit seinem stillen, zurückhaltenden, meist eigentlich freundlichen Lächeln ansieht kann man es spüren, diesen letzten Rest von Unberechenbarkeit mit dem er von jetzt auf gleich umschwenken kann. Dann brechen die Fangzähne hervor und die Augen färben sich schwarz.
Charakter
Von klein auf lernte Finlay, dass das Gleichgewicht wichtiger ist als der Einzelne. Die Welt gerät aus den Fugen und ist verloren, wenn das Gleichgewicht zu stark gestört wird. Er hat gelernt es zu fühlen, in sich aufzunehmen und wurde daher zu einem Wesen, dass viel beobachtet, analysiert und dann eine Entscheidung trifft. Nicht immer nachvollziehbar für sein Umfeld. Warum er jemanden nicht rettet wenn es doch möglich wäre. Warum er etwas nicht tut obwohl er es könnte. Wann genau er aus welchem Grund eingreift und wann nicht. Seine Ziele sind nicht immer die gleichen wie die der Menschen oder Wesen um ihn herum. Zumindest nicht immer direkt. Finlay versteht es sehr gut andere für sich und seine Sache zu gewinnen. Manipulation? Ein starkes Wort. Er würde von sich selbst sagen, er ist einfach überzeugend.
Die Verantwortung die sein Vater und seine Mutter ihm gelehrt haben. Dass er mächtige Fähigkeiten hat jedoch aushalten muss sie nicht zu nutzen, wenn es die Welt in Gefahr bringen könnte, hat ihn einsam gemacht. Er wagt es selten sich durch tiefe Gefühle einem anderen Wesen zu nähern. Die Gemeinschaft ist ihm wichtig und immer wieder gab es auch spezielle Gefährten oder eine Frau die mehr war als nur ein Freund... doch wenn es zu eng wurde ist Finlay ausgebrochen oder hat sich ganz und gar zurück gezogen in die Natur.
Kontrolle ist ihm sehr wichtig. Umso grauenvoller war es für ihn zu Beginn als Alzarii, wenn er im Blutrausch die Kontrolle vollkommen verloren hat. Es hat ihn zerbrochen, ihn in einen Abgrund gestürtzt, etwas entfesselt das eingesperrt war und er ist tiefer eingetaucht in jene Dunkelheit als man es ihm heute zutrauen würde. Als wäre etwas wildes, ungehemmtes aus ihm hervorgebrochen, was zuvor viel zu lange unterdrück wurde. Aufgestaut in all den Jahren in denen das Gleichgewicht mehr bedeutet hatte als er selbst.
War er als Anorii eher auf der hellen Seite des Gleichgewichtes, lebte er nun als Alzarii die dunkle Seite der selben Medalie.
Finlay neigt dazu sich selbst zu opfern für das grosse Ganze. Aber er hat auch den Drang zu helfen. Zu bewahren und zu unterstützen. Sei es anderen zu zeigen wie sie sich selbst in Einklang mit ihrer Umgebung bringen können. Sei es mit Macht umzugehen, mit Fähigkeiten die jemanden besonders machen. Mit dem Drang nach Blut.
Er hat einen Teil seiner Kontrolle wieder gefunden, nachdem er sich eine Weile zurück gezogen hat. Wieder eins wurde mit seinem Baum, dieses mal nicht als Teil von ihm, sondern in der Erde unter dem Baum. Ganz nahe bei dessen Wurzeln. Seit er zurück ist, sieht er wie sehr die Welt leidet und versucht nun auf eine ganz neue Art und Weise das Gleichgewicht wieder herzustellen. In einer Zeit mit Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Kriegen und Industrie... nicht wirklich einfach.
The beast inside me
Er war ein reinblütiger Anorii. Sein Vater ein Druide, seine Mutter eine Priesterin bei den Kelten. Sie wurden verehrt, waren Teil der Gemeinschaft und doch anders. Als deren Sohn war Finlay – damals Duir (Kenner der Eiche) – ein besonderes Mitglied des Stammes. Auch später fand er immer wieder Anschluss in Gemeinschaften. Häufig den Schottischen Clans und stets umgab ihn etwas mystisches. Er wandelte zwischen den Menschen und der Natur, war da wenn er gebraucht wurde und verschwand wenn es an der Zeit war zu gehen.
Dem Adel in Grondeth hat er sich eigentlich nie wirklich zugehörig gefühlt. Obwohl er durchaus mit einigen auf entfernte Art und Weise verwandt ist und gemeinsam mit seinem Vater sehr loyal an der Seite des Königs gekämpft hat, hat Finlay sich meistens in der Welt der Menschen aufgehalten und ging seiner vermeindtlichen Aufgabe nach. Der Schutz der Natur und des Gleichgewichtes.

Inzwischen ist Finlay ein Wesen der Nacht. Ein Alzarii, jemand der nur durch das Blut anderer Lebewesen existiert und selbst den Tod bringt. Zumindest sieht er selbst sich nun auf der anderen Seite des Gleichgewichtes. Dabei ist er so kontrolliert wie eben möglich und versucht mit seinem Blutdurst mindestens so achtsam umzugehen wie er es gelernt hat wenn es darum geht Elementarmagie zu wirken. Doch das Monster steckt in ihm und will stets an die Oberfläche. Will Blut trinken, will den Geschmack von Tod und Leben auskosten.

Als reinblütiger Anorii hatte er die Fähigkeit alle Zauber zumindest ihrer Kategorie zuzuordnen (1). Ansonsten hatte er sich auf einige Gebiete spezialisiert und ist hier mitunter sehr mächtig:

Alchemie (5)


Ein Handwerk verbunden mit magischer Energie und Begabung aber vor allem dem Wissen um Rezepturen. Einige lernte er von seiner Mutter, andere hat er im Laufe der Zeit selbst erforscht, weiter entwickelt und manche nutzt er noch heute. Allgemein folgt er jedoch auch hier dem Grundsatz, weniger ist mehr. Ein Elexiert verlangt Zutaten, verlangt Einsatz und jeder Trank, jeder Tropfen hat seine Kosten. Wirkung entsteht niemals aus dem Nichts. Sie hat immer ihren Preis und sollte daher mit Bedacht und Ehrfurcht eingesetzt werden.
Hinzu kommt, was auf den ersten Blick simpel erscheint, kann ungeahnte Auswirkungen erzeugen. Magie ist kein Spielzeug und sollte niemals leichtfertig eingesetzt werden.

Elementarmagie (5)


Die Elemente. Sie sind überall und wenn man wie Finlay den Zugang gefunden hat und lernt sie zu manipulieren kann man sehr viel bewirken und verändern. Jedes Element trägt seine eigene Kraft in sich. Kann Quelle sein für Wärme, für Leben, für Energie und gleichzeitig zerstörerisch und tödlich. Die Elemente zu manipulieren ist eine grosse Verantwortung. Entzieht man einer Gegend das Wasser verschwindet es nicht einfach, es wird an einer anderen Stelle ansteigen und alles mit sich fortspülen.
Elementarmagie bedarf Fingerspitzengefühl und aufopfernder Selbstbeherrschung um nicht selbst zum Opfer zu werden.

Gedankenkontrolle & Manipulation (4)


Eine Begabung die sein Vater bereits früh bei Finlay erkannt und gefördert hat. Beginnend damit Gedanken zu lesen, bis hin zu veränderten Erinnerungen oder der Kontrolle des freien Willens. Finlay empfand diese Fähigkeit als Last und gleichzeitig hat sie ihm mehr als einmal beigestanden. Wenn es darum ging eine aufgebrache Menge zu beruhigen oder eine Rebellion auszulösen. Oft hat er die Fäden gesponnen, immer mit dem Ziel die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen an dem alle Wesen und die Natur als Einheit, in Frieden und Miteinander existieren können.
Wie weit die Welt heute davon entfernt ist? Finlay hat erkannt, dass nichts von Dauer ist. Alles ist ständige Veränderung und auch wenn man die Gedanken und Träume eines Gegenübers kennt und manipuliert, der grundlegende Kern, der Charakter wird immer wieder einen Weg finden um sich aus der Kontrolle zu lösen und zu befreien. Als wäre es die Bestimmung dieser Seele und unmöglich sie dauerhaft zu verändern.

Rituale (3)


Beide Eltern haben Finlay darin unterrichtet seine Magie durch Rituale zu stärken und dauerhaft etwas zu bewirken. Er kennt einige Symbole, Zutaten und kann durchaus das ein oder andere Ritual durchführen. Allgemein kam er jedoch zu dem Schluss, dass man dem Gleichgewicht immer die Möglichkeit lassen sollte sich selbst zu regulieren. Rituale können starke und vor allem starre Strukturen schaffen und man sollte sich ganz sicher sein, damit nichts zu verändern was am Ende vollkommen andere Auswirkungen mit sich bringt als man bei der Durchführung berücksichtigt hatte.

Heilzauber (2)


Es war die Stärke seines Vaters, Finlay hat ein gewisses Talent, aber seine wirkliche Stärke lag nicht darin andere zu heilen.

Schutzzauber (2)


Nicht sein Steckenpferd, doch Finlay kann grundlegend Magie wirken, um sich vor manchen Auswirkungen zu schützen.
It's my life

Die alte Zeit


Eine Zeit die bereits im Wandel war. Noch existierten die Stämme der Kelten, die alten Weisheiten, die Magie, das göttliche. Doch Rom und der christliche Glaube drangen immer tiefer in den Norden vor. Finlay war ein Kind dieser Zeit im Wandel. Sein Vater ein Anorii der seit langem als Druide bei den Kelten lebte, seine Mutter eine Priesterin. Ebenfalls eine mächtige Anorii. Beide hatten stets Kontakt zu ihrem Volk, doch beide hatten einen Weg gewählt bei dem sie gemeinsam mit den Menschen lebten. Eine Weile als Mann und Frau. Aus dieser Verbindung ist er entstanden. Hoch im Norden Schottlands, bei einem keltischen Stamm, der in ihm einen Duir sah. Einen Mann der die Eiche kennt. Der Name kam nicht von ungefähr, denn bereits bei seiner Geburt wirkte sein Vater ein Ritual und verband das Leben seines Sohnes mit dem Samen einer Eiche. Ein mächtiger Baum, der seinem Kind Schutz, Stärke und Sicherheit bringen sollte. Eine lebenslange Verbindung die Finlay noch heute zu fast allen Eichen dieser Welt spürt. Sein Baum und all seine direkten Nachkommen, sind und bleiben jedoch besonders für ihn. Mit ihnen konnte er verschmelzen, zu einer Einheit und für eine Zeit lang der Welt den Rücken kehren.
Schon von Klein auf lehrten seine Eltern ihn seine Fähigkeiten zu verstehen, zu nutzen, zu kontrollieren und damit umzugehen. Eine offene Zeit, mit gewissen ersten Schatten und doch noch genug des alten Glaubens und Wissens um frei leben zu können.
Als er etwa fünfzig Jahre alt war, zog er mit seinem Vater los um die Elemente kennen und verstehen zu lernen. Seine Mutter Aada wandte sich weiter gen Norden, und ging nach Skandinavien (heute Finnland). Dort führte sie einen Stamm, hatte selbst das Zeichen eines Raben für sich gewählt.
Finlay war etwas über 120 Jahre alt, als sein Vater sich selbst für eine Weile zurück zog und er den Ruf seiner Mutter spürte. Nicht mit Worten, nicht deutlich. Eher als leises Flüstern in den Blättern der Bäume und dem Rauschen der Wellen.
Als er ihr Dorf erreichte war sie bereits schwanger und für die Menschen ihres Stammes war er ein Fremder. Finlay spürte, dass das Kind unter ihrer Brust kein normales Kind war. Und auch wenn Aada nicht einsah sich irgendwie rechtfertigen zu müssen, gestand sie kurz nach der Geburt seines kleinen Bruders im Jahr 615 n. Chr. mit wem sie ihn gezeugt hatte. Für Finlay kein Grund das Kind abzulehnen. Es war Teil des gesamten Gleichgewichtes, wenngleich es nicht unbedingt auf der selben Seite stand wie er. Es war sein Bruder.
Aada starb, da dieser halbe Dämon ihr Leben trank und der Vater, der Dämon Bravakash, holte das Kind Loki zu sich. Niemand unternahm einen Versuch es zu verhindern, sie alle – auch Finlay – wussten, das sie sich nicht mit dieser Macht anlegen wollten. Gleichzeitig beschloss Finlay seinen Bruder nicht komplett aus den Augen zu lassen. Er wollte wissen wie es um dessen Schicksal stand und bevor Bravakash ihn fort brachte, nahm Finlay einen Tropfen Blut von Loki und band ihn mittels einem Ritual in eine Tätowierung auf seinem Arm. Eine kleine Rune, um spüren zu können wo Loki war und ob es ihm gut ging. Sollte Loki irgendwann sterben, seine Existenz enden, würde die Rune verblassen und verschwinden. Solange sein Halbbruder lebte, würde Finlay jedoch die Richtung und den Abstand spüren in der Loki zu finden wäre.

Zeitenwende und Krieg


Finlay blieb eine Weile bei den Wikingern, auch im Angedenken an seine Mutter und entschied sich schliesslich dazu eins zu werden mit seiner Eiche. Als der Krieg 857 n. Chr. in Grondeth das Gleichgewicht erschütterte zog es ihn zurück auf die Welt. Hin zu dieser weit entfertnen Insel seiner Vorfahren und seiner Familie. Dort traf er auch auf seinen Vater und sie kämpften an der Seite des Königs, gegen eine scheinbar unendlich auferstehende Armee von Dunkelheit. Es konnte nicht gut enden. Entweder würde das Reich des Königs untergehen und enden, oder aber die Welt würde zerbrechen und das Gleichgewicht für immer verschoben.
Kurz vor dem Ende des Krieges, Grondeth lag längst in Schutt und Asche und die verbliebenen Anorii – einige von ihnen durch Nekromantie dem entrissen was nicht sein sollte – erkannten, dass es keinen Sieg gegen Thallas geben konnte.
In dieser Zeit traf Finlay auf ein im sterben liegendes Wesen. Sie war wunderschön, ihre Augen drangen direkt in seine Seele und er konnte nicht anders als sich ihrer anzunehmen. Mit Magie und Blut heilte er ihre Wunden und rettete ihr Dasein, wusste es war Schicksal und gleichzeitig Verderben. Denn sie stand auf der anderen Seite des Krieges. Eine Alzarii. Ein Wesen das von Blut lebte. Dämonische Energie umgab sie und ihr Geist war mächtig.

Die schottischen Clans


Finlay kehrte Grondeth den Rücken und zog zurück in den Norden von Schottland. Sein Vater hatte sein Leben geopfert in dem Krieg. Die anderen Adelshäuser und Verwandten die Finlay mit Grondeth verbanden bedeuteten ihm nicht so viel wie die Aufgabe die sein Vater und seine Mutter ihm hinterlassen hatten.
Er versuchte eine neue, gerechte Weltordnung aufzubauen. Die Menschen dazu zu bringen in Frieden und Einheit miteinander zu leben. Eine Weile schien es zu funktionieren, doch irgendwann zerbrach jeder Ansatz erneut an sich selbst.
Eine bittere Wahrheit die der Anorii sich eingestehen musste. Die Wahrung des Gleichgewichtes liess sich nicht ein für alle Mal schaffen. Es war kein Ziel das man jemals erreichen konnte. Man konnte es lediglich Tag für Tag erneut versuchen. Doch schon der nächste Tag würde alles erneut ins Wanken bringen. Eine immerwährende, stetige Veränderung. Eine ewige Aufgabe. Gleichzeitig Fluch und Hoffnung. Denn auch wenn Zeiten anbrachen die weniger gut zu sein schienen konnte man das Gleichgewicht wieder stärken und ausbalancieren.
Die meiste Zeit blieb er in Schottland, zog manchmal für einige Jahre in andere Teile der Welt, kehrte jedoch immer wieder zurück. In diesen Jahren fand er auch soetwas wie Partnerschaft in einer Frau. Zeugte Nachkommen mit ihr, zwei Söhne und eine Tochter, die jedoch nur einen Teil seiner Magie als Erbe erhielten. Ihre Kinder und Kindeskinder waren Anorii, jedoch weiter entfernt von dem reinen Blut mit jeder weiteren Generation. Als seine Frau starb spürte er die Einsamkeit stärker als jemals zuvor und suchte einmal mehr den Schutz der Eiche, die Ruhe und ihre Kraft. Eine Zeitlang verband er sich häufig mit dem Baum, kehrte zurück, wenn der Clan nach ihm rief und verschwand in die Wälder wenn seine Aufgabe erledigt war. Ein kommen und gehen. Ein gutes Leben.

Dunkelheit


Um das Jahr 1740 n. Chr. wachte er erneut durch einen Ruf seines Clans auf und schloss sich ihnen an. Doch die Zeiten hatten sich geändert. Von Süden her zog der Gegner in die Highlands, unterstützt durch mächtige Wesen mit eigenen Interessen. Es ging um Macht, um Kontrolle, um Herrschaft und um Unterdrückung.
Finlay bemerkte zu spät dass sie einen Verräter in ihrer Mitte hatten und dieser seine Kräfte durch echten Ehrenpreis in einem Trunk schwächte.
Die Schlacht bei Culloden wurde zur verheerenden Niederlange und Finlay kniete neben den Leichen seiner Kindeskinder. In Mitten von Blut, Tod und Vernichtung. Er fühlte sich müde und leer. Geschlagen. Besiegt.
Ihr Gesicht das über ihm in der Dämmerung des Abends auftauchte, an der Seite seiner Feinde, erkannte Finlay sofort. Es war jene Frau aus dem alten Krieg. Jene Alzarii deren Leben er gerettet hatte. Nun nahm sie ihn und die wenigen anderen Überlebenden seines Clans gefangen und man verschleppte sie in den Süden, in die Nähe von London. Sie waren die Beweise für den errungenen Sieg und einer nach dem anderen wurde zum Denkmal dass die schottischen Clans verloren waren. Hingerichtet auf den Scheiterhaufen ihrer Feinde.
Eine Weile verbrachte Finlay eingesperrt in einem dunklen, feuchten Loch, geschwächt durch echten Ehrenpreis, abgeschnitten von der Sonne, der Natur und dem Leben. Dann verschleppte man ihn über das Meer nach Frankreich und er fand sich in einem Anwesen wieder, dass ihr gehörte. Der wunderschönen Alzarii in deren Augen er sich noch immer vollkommen verlor.
Sie behielt ihn, teils Trophäe, teils Geliebter. Spielte mit ihm wenn sie es wollte. Erklärte ihm ihre Schulden wären nun beglichen. Ihr Leben gegen seines. Er war ihr Blutsklave würde man in Grondeth sagen. Sie band ihn an sich durch Manipulation, Gefühle, Blut und Unterdrückung. Häufig war Finlay kaum noch Herr seiner eigenen Sinne.
Mit den Jahren wuchs der Wunsch in ihm auszubrechen und seine Eiche zu finden. Doch sie wollte ihn nicht gehen lassen. Also trank sie sein Blut und ohne ihm die Wahl zu lassen verwandelte sie ihn in ein Wesen der Nacht. In der Hoffnung in ihm nun einen loyalen Gefährten zu finden mit dem sie die Ewigkeit einfacher ertragen könnte.
Für Finlay war die Wandlung zum Alzarii allerdings das Ende all dessen woran er jemals geglaubt hatte. Die Kontrolle – eingetauscht gegen Blutrausch. Das Leben – gegen den Tod. Den Verstand – gegen Wahnsinn.
Er folgte ihr eine Weile, folgte dem befreiten Monster, das Blut und Leben nahm ohne zu unterscheiden. Das Unleben zeugte und wieder vernichtete. Ein Mann der kaum noch fähig war einen klaren Gedanken zu fassen und dessen Magie zu einer tickenden Zeitbombe wurde. Ein scheinbar nie endender Rausch der Dunkelheit.
Tatsächlich versuchte er sogar sich einen neuen Clan zu schaffen. Dieses Mal keine sterblichen, sondern unsterbliche Wesen. Stark. Mächtig. Nur war es nicht dasselbe. Es wäre niemals wieder dasselbe. Er erkannte durch ihre Dekadenz und ihren Umgang mit jenem Leben, dass er eigentlich immer hatte beschützen wollen, dass er seinen Weg vollkommen verloren hatte und kehrte um. In einem glühenden Feuersturm für den er zuviel seiner magischen Energie einsetzte, vernichtete er fast alle Anhänger dieses Alzarii Clans in Frankreich und floh anschliessend in die Wälder der Montagne Noir. Der Versuch mit einer der alten Eichen zu verschmelzen wie er es früher gekonnt hatte gelang ihm nicht mehr. Fehlte ihm einfach die Kraft? Der Wille? Er spürte die Verbindung, doch der Baum wies ihn ab. Nicht länger ein Lebewesen, sondern ein Geschöpf der dunklen Seite.
Finlay war Müde und wollte Ausruhen. Also nutzte ein altes Ritual um sich tief in der Erde zu vergraben. Genährt durch die Ruhe der Eiche, die Stille der Erde, schlafend und doch gleichzeitig wach. Ein lebender Toter vereint mit Mutter Erde.

Die neue Zeit


Kriege, Umweltverschmutzung, Abholzung. Die Welt schrie beinahe vor Schmerzen und Finlay erhob sich aus seinem Grab. Kehrte einmal mehr zurück in die Welt und was er sah erschütterte ihn. Gleichzeitig war sein Verstand wieder klarer und sein Wille gestärkt. Mehr denn je brauchte die Welt jemanden der für ihr Gleichgewicht kämpfte und Finlay fand zurück zu seiner ursrpünglichen Aufgabe.
Allerdings war er nun selbst ein Wesen der Schattenseite und wusste, er konnte nicht einfach wieder dort anknüpfen wo er aufgehört hatte. Also zog er nach Grondeth, begann damit die neue Welt und all ihr Wissen zu studieren um es zu verstehen. Suchte nach einem würdigen Nachfolger, dem er Wissen und Aufgabe anvertrauen könnte. Baute ein Geschäft mit Blut auf, um sich selbst, aber auch anderen Alzarii eine Alternative Nahrungsquelle zu ermöglichen. Suchte nach seinen eigenen Geschöpfen, jene die er mit gezeugt und verwandelt hatte um zu prüfen ob sie stark genug waren für ein kontrolliertes Dasein. Oder ob sie dem Gleichgewicht schaden würden.
Er musste wieder gut machen, was er in den Jahren des Kontrollverlustes angerichtet hatte und zurück zu einem Weg finden für sich und seine Fähigkeiten, um der Welt als solches zu dienen.
Zweitcharaktere
Damien Ayoub, John ODoyle, Symon Blake, Takeru Saitou, Benjamin Levefre
Gesuch
Kein Gesuch
Regeln
ja & ja
Weitergabe
Bitte nur in Rücksprache weitergeben
Über 18 Jahre
ja
Avatarperson?
Joseph Fiennes




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