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[Frei] Hold me like a grudge
Gesuchinformationen
Klassifizierung Einzelgesuch
Geschlecht Männlich
Art des Gesuches Mögl. Pair
Alter des Gesuchten/der Gesuchten frei
Rasse Anorii
Grondeth-Rpler
Name
Marja frà Njordur
Alter
170 Jahre
Geschlecht
Weiblich
Wesen
Anorii
Wohnort
Grondeth, Dal Anorii
Beruf
Wissenschaftlerin und Adelige
Beziehungsstatus
Verheiratet
Registriert seit: Jan 2026
Beiträge: 13
Themen: 4

Beiträge aller Accounts: 157

Verbundene Accounts
13.03.2026, 18:48
#1
Hold me like a grudge

Suchende
Name: Marja frà Njordur
Avatar: Katie McGrath
Alter: 170 Jahre (optisch Ende 20/Anfang 30)
Wesen: Anorii
Beruf: Adelige und Wissenschaftlerin
Marja frà Njordur ist ohne Frage eine Frau, die man nicht unterschätzen sollte. Sie ist die älteste Tochter des Oberhauptes eines alten, mächtigen und weit verzweigten Adelshauses und seit ihr Zwillingsbruder vor ein paar Jahren verschwunden ist, gilt sie als unangefochtene Erbin ihres Vaters. Dazu kommt, dass sie auch selbst sowohl klug als auch ehrgeizig ist: Für Marja ist die gesamte Welt ein großes Schachbrett. Eine Art Spiel aus unterschiedlichen Plänen, Zielen und Erwartungen, in dem nur die gewinnen, die allen anderen mindestens drei Schritte voraus sind – und Marja verliert schon aus Prinzip nicht, ganz im Gegenteil. Alles, was sie tut, ist von einem Streben nach Perfektion getrieben, sei es in Bezug auf ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, mit der sie versucht, Technik mit Magie zu verbinden, oder in Bezug auf ihre Familie und der Verantwortung, in der sie sich ihr gegenüber sieht. Adel wie der, aus dem Marja stammt, verpflichtet und diese Verpflichtung ist vielleicht nicht immer einfach, aber sie hat sich ihr noch nie widersetzt und würde das auch aktuell wohl nie tun. Dennoch hat sie eigene Pläne und eine eigene Vision für die Zukunft ihres Hauses, selbst wenn sie damit ihren Vater bisher noch nicht überzeugen konnte, und sie hat sich noch nie davor gescheut, bis zu einem gewissen Grad ihren eigenen Weg mit eigenen Risiken zu gehen, solange sie damit nicht ihren Familiennamen gefährdete oder sogar in den Schmutz zog. Ein Beispiel dafür ist ihre Firma, die sie aus eigener Kraft gegründet hat, weil ihr Vater sie nicht finanzieren konnte, und ein anderes Beispiel ist die Hochzeit mit ihrem Mann. Marja hat die Verbindung als eine Vernunftehe selbst arrangiert, noch bevor ihre Eltern eingreifen und versuchen konnten, eine Hochzeit für sie zu organisieren, und würde seitdem nach außen wohl immer behaupten, eine durch und durch perfekte Beziehung bekommen zu haben. Ihr Mann kommt aus einer angemessenen Familie und hat dementsprechend die Art Ausbildung erfahren, die Marja in einem Partner gesucht hat, und auch sonst eignet er sich wunderbar als der Vorzeigeehemann an ihrer Seite, mit dem sie sich geradezu reibungslos durch die Grondether Adelsgesellschaft bewegen kann. Umgekehrt hat ihr Mann seinerseits eine reiche und einflussreiche Ehefrau bekommen, die ihm bei ihrer Hochzeit zwar einen ausführlichen Ehevertrag vorgesetzt hat, aber ihm darüber hinaus weitgehend auf Augenhöhe begegnet ist und sich seitdem im Privaten wenig in sein Leben eingemischt hat. Was hätte jeder von ihnen schon mehr wollen können? Schließlich sind in Marjas Augen alle Adelsehen ein Geschäft und wenn man sie fragt, dann haben einfach sowohl sie als auch ihr Mann mit ihrer Hochzeit ein sehr Gutes gemacht.

Marjas Ehemann ist ein adeliger Anorii aus gutem Hause, wobei es Marja bei der Suche nach einem passenden Kandidaten vor allem darauf ankam, dass er den richtigen Stammbaum vorweisen konnte, damit ihre Eltern zufrieden wären. Schließlich hatte sie es vielleicht nicht eilig damit, Kinder zu bekommen, aber der Mann, den sie heiratete, würde nun einmal auch eines Tages als angemessener Vater für ihre Kinder herhalten können müssen und durfte deshalb nicht irgendwer sein. Ob seine Familie aktuell auf der Höhe ihrer Macht war oder in einer Krise steckte und dringend eine gute Hochzeit für eine Krisenrettung brauchte, war ihr da schon wieder fast egal. So etwas hätte sogar nützlich sein können, denn ein Mann, der sie mit Hintergedanken heiratete, hatte zumindest verstanden, wie man sich strategisch in adeligen Kreisen bewegte, und eine mächtige Familie konnte zwar ein nützlicher Bündnispartner sein, erhob aber vielleicht auch leichter Ansprüche darauf, Marja diktieren zu wollen, wie sie ihr (Ehe-)Leben zu führen hatte, solange er bei gesellschaftlichen Anlässen einen guten Eindruck machte. Und im besten Fall würde er vielleicht sogar Marjas eigene kühle Art in der Öffentlichkeit mit seinem eigenen Charme etwas ausgleichen und so ihr Image aufpolieren können. Denn bei allem Kalkül wollte sie nun einmal zu allererst einen Partner, der ihre eigenen Pläne unterstützen konnte statt sie zu behindern. Dafür war sie sogar bereit, ihm auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Pläne mit ihm zu teilen und zu besprechen, wenn das ihrer Zusammenarbeit und seinen wie ihren Zielen half. Schließlich war selbst eine Vernunftehe noch immer eine Partnerschaft – vielleicht nicht im romantischen Sinne, aber dafür zumindest im Geschäftlichen. Und diese Geschäftsbeziehung musste funktionieren, schon weil Marja wollte, dass ihr Vater früher oder später einsah, dass ihre Ideen und Pläne nicht nur Luftschlösser, sondern ein Zeichen waren, dass sie aus dem richtigen Holz geschnitzt ist, um ihn eines Tages zu beerben.
Seitdem ist einiges an Zeit vergangen und mit dieser Zeit hat auch Marjas Ehe Risse bekommen. Sie war noch nie besonders nahbar, aber die letzten Jahre und Jahrzehnte ist sie eher verbitterter und noch kälter geworden als zuvor. Sie arbeitet fast schon wie eine Getriebene, ganz besonders seit ihr Bruder verschwunden und sie so in der Gunst ihres Vaters aufgestiegen ist, und anders als früher, als sie ihre Pläne noch regelmäßig mit ihrem Mann besprochen und mit ihm Strategien entwickelt hat, zieht sie sich heute immer mehr zurück. Ihr Mann wiederum hat sich das nun eine Weile angesehen, aber langsam, aber sicher hat er genug. Noch steht der Gedanke einer Trennung nicht offen im Raum, aber das Wort ist ihm zumindest gelegentlich durch den Kopf gegangen und vermutlich braucht es nur noch einen Funken, damit bald alles zwischen den beiden in Flammen steht.


Gesucht
Name: Frei wählbar
Avatar: Frei wählbar
Alter: Frei wählbar (Idealerweise zumindest nicht zu weit von Marja entfernt)
Wesen: Anorii
Beruf: Adeliger (ggf. kombinierbar)
Schön, dass du bis hierher gelesen hast : ) Wie aus dem Gesuch hoffentlich klar wird, ist Marja eine eher komplizierte Frau mit Ecken und Kanten, dafür aber auch eine, die genau deshalb viel Potential für persönliches Drama und interessante Geschichten hat, eben weil sie nicht wirklich angepasst ist und auch vor Konfrontationen nicht zurückschreckt. Als Spielerin mag ich es, wenn meine Chars Probleme haben, die sie nicht so einfach gelöst bekommen, und auch mal auf die Nase fallen und unter anderem deshalb würde ich gerne Marjas Ehe im Inplay in eine Krise geraten lassen, auch weil ich möchte, dass sie sich auf lange Sicht ein wenig weiter entwickelt und ihre Prioritäten neu sortiert, sei es jetzt dadurch, dass ihre kriselnde Ehe zu einer spektakulären Scheidung führt oder sie sie noch gerettet bekommt. Zu Marjas Mann im Speziellen ist grundsätzlich nicht viel wirklich festgelegt, außer, dass er existiert, als Vorzeigeehemann für Marjas Familie angemessen ist und die beiden inzwischen schon eine Weile verheiratet sind. (Deshalb steht im Gesuchtext auch bewusst mehr, wie Marja ihn sieht und wonach sie bei ihrer Hochzeit gesucht hat, was sich aber denke ich unterschiedlich interpretieren lässt.) Das Gesuch kann außerdem auch theoretisch als Pair ausgelegt werden, muss es aber auf jeden Fall nicht. Marja glaubt wie erwähnt nicht wirklich an Liebesehen im Adel und ich fände eine Story, bei der sie sich mit ihrem Mann auf freundschaftlicher Basis wieder zusammengerauft bekommt, grundsätzlich je nach Char genauso spannend wie ein Rosenkrieg des Jahrhunderts oder alles dazwischen. Und was dann genau die Krise zwischen den beiden wirklich lostritt, können wir dann gern direkt gemeinsam besprechen. : )

Davon abgesehen würde ich mich glaube ich nicht als die schnellste Posterin bezeichnen, aber normalerweise ist ein Post pro Woche bei mir schon drin, was dann über alle meine Chars und Plays verteilt meistens bedeutet, dass ich je nach allgemeinen Tempo eines Plays normalerweise innerhalb von 2 Wochen zu einer Antwort komme. In jedem Fall gebe ich aber immer Bescheid, wenn ich mal deutlich von meinem üblichen Rhythmus bei einer Szene abweichen muss, und bin komplett entspannt, wenn jemand anderes einmalig oder grundsätzlich länger braucht als ich. Das RPG soll Spaß machen und wir alle haben auch ein Leben außerhalb, von daher ist mir das Tempo normalerweise nicht so wichtig, wie dass es eben halbwegs regelmäßig weitergeht und einfach allgemein eine interessante Geschichte entsteht. Ich bin außerdem für Absprachen und Brainstorming etc. am besten per Discord zu erreichen, sonst aber natürlich auch per PM.




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